Er wollte nur was naschen: Zweijähriger Junge erstickt an Erbse

Durham (Großbritannien) - Hätte dieser tragische Tod verhindert werden können? Minutenlang kämpften die Eltern des kleinen Austin um sein Leben, erst dann traf endlich der Rettungswagen ein.

Die Eltern versuchten noch alles menschenmögliche, um ihren kleinen Sohn zu retten. Leider konnten sie nichts mehr für ihn tun. (Symbolbild)
Die Eltern versuchten noch alles menschenmögliche, um ihren kleinen Sohn zu retten. Leider konnten sie nichts mehr für ihn tun. (Symbolbild)  © 123RF gioiak2

Es sollte ein gemütlicher Filmabend für Familie Hardman aus der Grafschaft Durham werden. Für sich und ihre zwei Kinder hatten die Eltern Pizza bestellt.

Während der zweijährige Austin die auch brav aß, bockte sein großer Bruder Noah laut "Daily Mail" herum:

"Noah durchlief eine pingelige Phase und wollte keine Pizza essen, also gaben wir ihm ein Paar Zuckerschoten. Austin hatte wirklich Appetit und wollte welche abhaben, also gaben wir ihm auch welche."

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Auf einmal bekam Austin einen heftigen Hustenanfall. Eine der Erbsen hatte sich in seinem Hals verfangen und nahm dem kleinen Jungen die Luft.

Sofort versuchte sein Vater Daniel, sie mit auf den Rücken klopfen wieder aus ihm herauszubekommen. Doch leider hatte der 34-Jährige keinen Erfolg.

Er alarmierte die Rettungskräfte.

Krankenwagen braucht ewig, bis er vor Ort ist

Die Rettungskräfte brauchten ewig, bis sie vor Ort waren. (Symbolbild)
Die Rettungskräfte brauchten ewig, bis sie vor Ort waren. (Symbolbild)  © 123RF Christian Mueller

Der Gerichtsmediziner lobte später die Sanitäter dafür, dass sie alles für das Leben des kleinen Jungens getan haben.

Doch Abseits des Lobes verging eindeutig zu viel Zeit, bis sie endlich eintrafen und dem hilflosen Vater zur Seite stehen konnten.

Der hatte mit Hilfe eines Nachbarn ganze 20 Minuten um das Leben seines Sohnes kämpfen müssen, da sich der Rettungswagen zwischenzeitlich noch verfahren hatte.

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Bei Eintreffen war der Junge bereits ganz blau. Sie gaben Austin Sauerstoff und schafften es, die Erbse leicht zu verschieben. Allerdings stand das Herz des kleinen Jungen inzwischen still.

Auf dem Weg ins Krankenhaus und auch vor Ort versuchten Ärzte und Sanitäter ihn noch wiederzubeleben, mussten aber am Ende leider aufgeben.

Die zuständigen Stellen stuften Austins Tod als Unfall ein. Ein Entfernen der Erbse per Finger war sowohl für die Eltern, als auch die Sanitäter unmöglich.

Vater Daniel sprach wundervolle Abschiedsworte: "Unser Austin war ein wunderschöner Junge und er hatte ein riesiges Herz, das größte Lächeln, das ich je gesehen habe und ich habe noch nie ein Kichern wie dieses gekannt. Er wird unermesslich vermisst. Ich und Emma waren einfach gesegnet, einen so perfekten kleinen Jungen zu haben. Es war zu kurz, aber absolut wundervoll, einen so schönen Jungen wie ihn gehabt zu haben."

Ruhe in Frieden, kleiner Austin!

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