Senior fährt in Schweizer Schülergruppe: Leiterin stirbt, Ersthelfer schildern dramatische Szenen
Sedrun (Schweiz) - Offenbar verwechselte er Gas mit Bremse, das hatte schlimme Folgen: Am Freitagvormittag sorgte ein 87-Jähriger im schweizerischen Sedrun für ein Unglück.
Laut Kantonspolizei Graubünden wählte der Senior kurz vor 10 Uhr versehentlich das falsche Pedal seines Elektroautos.
Der Wagen beschleunigte und krachte auf einem Gehweg direkt vor der Gemeindeverwaltung in eine Schülerlager-Gruppe.
Das Ergebnis war verheerend: zwei 13 Jahre alte Mädchen seien mittelschwer bis schwer verletzt worden, mussten mit Hubschraubern in Krankenhäuser geflogen werden.
Ein Junge kam leicht verletzt glimpflich davon. Für eine Begleiterin, laut "Blick" die Leiterin der Schülergruppe, endete der Unfall tödlich. Die 47-Jährige verstarb noch vor Ort.
Ersthelfer schildern schlimme Szenen vom Unfallort im schweizerischen Sedrun
Bis Rettungsteams an der Unfallstelle eintrafen, kümmerten sich Ersthelfer um die Verletzten. "Eine Person hatte so viel Blut im Gesicht, ich wusste gar nicht, ob es ein Junge oder ein Mädchen war", sagte eine der Helferinnen gegenüber "Blick".
Eines der Mädchen soll einen offenen Beinbruch erlitten haben. Der Unfallverursacher stand unter Schock. Laut Ersthelferin habe man dem 87-Jährigen angesehen, dass er das Unheil nicht mit Absicht verursachen wollte.
Notfallseelsorger kümmerten sich derweil um die übrigen Mitglieder der Schülergruppe.
Titelfoto: Screenshot/Facebook/Kantonspolizei Graubünden
