Tödlicher Busunfall an Schweizer Grenze: Diese Ursache vermutet die Polizei
Von David Nau, Kristina Remmert, Bjoern Strasser
Weil am Rhein - Der tödliche Busunfall in Weil am Rhein nahe der Grenze zur Schweiz geht nach neuen Erkenntnissen der Ermittler vermutlich auf einen technischen Defekt oder Bedienfehler der Fahrerin zurück.
Die Ermittlungen in dem Fall laufen aber noch, wie ein Polizeisprecher in der Nacht zum Sonntag sagte. Die Busfahrerin sei bei dem Unfall leicht verletzt, mittlerweile aber wahrscheinlich schon wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden.
Sie habe sich bislang nicht zu dem Unfall geäußert.
Das Fahrzeug wurde laut Polizei beschlagnahmt und werde nun zur Klärung der Unfallursache begutachtet, teilten die Ermittler mit. Die Auswertung werde vermutlich mehrere Wochen dauern.
Der Bus hatte am Samstagnachmittag zunächst einige Fahrzeuge touchiert, dann mehrere Menschen erfasst und kam schließlich an einem Brückengeländer zum Stehen.
Kind wurde schwer verletzt
Eine 34 Jahre alte Frau verstarb in Folge des Unfalls. Ein Kind wurde schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus. Eine weitere Person sei zudem zur psychologischen Betreuung in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher. In dem Bus befanden sich zum Unfallzeitpunkt keine Fahrgäste.
Die Polizei war sich schnell sicher, dass es sich bei dem Vorfall um einen Unfall handelte. "Ein Anschlag war es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht", hatte ein Polizeisprecher gesagt.
Erstmeldung: 8.56 Uhr, aktualisiert um 16.37 Uhr.
Titelfoto: Kamera24 - News
