Tödlicher Unfall an der Grenze zu Sachsen: VW knallt gegen Brückenpfeiler, Fahrer stirbt

Spremberg - An der Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen ist es am heutigen Samstagnachmittag zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen: Ein VW-Transporter knallte gegen einen Brückenpfeiler, der Fahrer kam dabei ums Leben.

An dem VW-Transporter entstand offensichtlich Totalschaden.
An dem VW-Transporter entstand offensichtlich Totalschaden.  © xcitepress

Ersten Informationen vom Unfallort zufolge ereignete sich das tragische Unglück auf dem Buckower Weg im Spremberger Ortsteil Cantdorf (im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße gelegen).

Aus derzeit noch unbekannter Ursache soll der Fahrer (Alter derzeit noch unbekannt) eines weißen Volkswagen-Transporters nach rechts von der Straße abgekommen sein und dann frontal gegen einen Brückenpfeiler der Unterführung unterhalb der Bundesstraße 97 geknallt sein.

Auf Fotos vom Unfallort sieht man, dass die Vorderseite des VWs komplett zerstört wurde, an dem Fahrzeug entstand offensichtlich Totalschaden.

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Unfall Frau mit vier Kindern im Auto fährt gegen Hauswand - alle verletzt

Noch schlimmer als die Zerstörung an dem Auto wiegt aber das Schicksal des Fahrers: Er soll bei dem Crash in seinem Transporter eingeklemmt worden sein. Kameraden der Feuerwehr Spremberg mussten ihn später mit schwerem Gerät aus seinem Gefährt befreien.

Rettungskräfte hätten noch versucht, den Mann zu versorgen, doch letztlich kam wohl jede Hilfe zu spät: Der VW-Fahrer soll noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlegen sein.

Unfallhergang soll nun genau rekonstruiert werden, Straße bleibt vorerst gesperrt

Die Polizei und Sachverständige der DEKRA ermitteln nun zur genauen Unfallursache.
Die Polizei und Sachverständige der DEKRA ermitteln nun zur genauen Unfallursache.  © xcitepress

An der Brückenunterführung auf dem Buckower Weg finden mittlerweile die Ermittlungen zur genauen Unfallursache statt. Deshalb wird der nur knapp acht Kilometer von der Grenze zu Sachsen entfernte Unfallort voraussichtlich noch für einige Stunden am heutigen Samstag gesperrt bleiben.

Sachverständige der DEKRA (Deutsche Prüfgesellschaft im Sachverständigenwesen) sollen nun den Unfallhergang rekonstruieren.

Vor Ort im Einsatz waren circa 25 Kräfte der Polizei, der Feuerwehr Spremberg und vom Rettungsdienst - sowie ein Rettungshelikopter der DRF Luftrettung.

Titelfoto: xcitepress

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