39-Jähriger landet auf A10 im Graben: Sanitäter bemerken Alkoholgeruch

Ludwigsfelde - Bei einer gefährlichen Alkoholfahrt ist ein 39-Jähriger am Freitagnachmittag auf der A10 im Landkreis Potsdam-Mittelmark von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben gelandet.

Wie durch ein Wunder passierte dem Unfallfahrer (39) nichts Schlimmeres.
Wie durch ein Wunder passierte dem Unfallfahrer (39) nichts Schlimmeres.  © Julian Stähle

Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Unfall um 14.20 Uhr zwischen der AS Ludwigsfelde/West und dem AD Nuthetal.

Zeugen hatten beobachtet, wie sich der Wagen zunächst von der linken Fahrspur immer weiter nach rechts schob, bis er schließlich ganz von der Straße abkam. In der Folge prallte das Auto erst gegen ein Verkehrsschild, dann gegen einen Wildschutzzaun und schließlich gegen einen Baum.

Der Fahrer gab später an, er sei während der Fahrt eingeschlafen. Rettungskräfte versorgten den Mann noch vor Ort, er wurde leicht verletzt.

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Im Rettungswagen bemerkten die Sanitäter allerdings deutlichen Alkoholgeruch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 0,58 Promille.

Die Polizei ordnete eine Blutprobenentnahme in einem nahe gelegenen Klinikum an. Der Sachschaden an Fahrzeug und Infrastruktur wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.

Der entstandene Sachschaden war hoch.
Der entstandene Sachschaden war hoch.  © Julian Stähle

Gegen den 39-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet, außerdem wurde ihm der Führerschein vorläufig entzogen.

Titelfoto: Julian Stähle

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