Heftiger Transporter-Unfall auf A14: Hier waren gleich mehrere Schutzengel am Werk
Schkeuditz - Kaum zu glauben, dass hier niemand verletzt wurde! Auf der A14 bei Schkeuditz sind am Sonntagabend zwei Transporter so schwer miteinander kollidiert, dass der eine umkippte, der andere brutal in die Leitplanke krachte. Die Fahrer hatten dabei offenbar gleich mehrere Schutzengel.
Zuerst hieß es, dass keiner der Fahrer verletzt wurde. Am Montag wurde bekannt, dass ein 47-Jähriger leichte Verletzungen erlitten hatte, aber nicht in ein Krankenhaus musste.
Zwar kam auch ein Rettungshubschrauber des ADAC zum Einsatz, dieser soll schließlich jedoch gar nicht gebraucht worden sein.
Die beiden Transporter waren gegen 19.33 Uhr miteinander kollidiert, wie ein Sprecher des Polizei-Lagezentrums gegenüber TAG24 erklärte. Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Dresden in Höhe des Flughafens Leipzig-Halle.
Wie die Polizei am Montagvormittag mitteilte, kam es nach ersten Erkenntnissen zu dem Unfall, weil der 50-jährige Fahrer eines Transporter Iveco vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen wechseln wollte. Dabei übersah er den Transporter Citroën eines 47-Jährigen, der auf der Mittelspur unterwegs war.
Feuerwehr und Rettungskräfte waren vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern. In den Verkehrswarnmeldungen mahnte die Polizei zur Vorsicht. Die A14 in Richtung Dresden musste vorübergehend voll gesperrt werden.
Es entstand Sachschaden von circa 100.000 Euro. Es wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung im Zusammenhang mit dem Unfall ermittelt.
Erstmeldung am 26. April um 20.43 Uhr, Update am 27. April um 10.43 Uhr.
Titelfoto: Michael Strohmeyer
