Von Sebastian Schmitt
Grimmen (Vorpommern-Rügen) - Bei einem Unfall auf der A20 in Mecklenburg-Vorpommern sind am Sonntagmorgen vier Menschen schwer verletzt worden.
Unter den Verletzten seien auch zwei Kinder, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Der Fahrer habe die Kontrolle über seinen Wagen verloren und sei gegen 8.30 Uhr nahe Grimmen von der Fahrbahn abgekommen und neben einer Autobahnbrücke fünf Meter tief eine Böschung hinab gestürzt.
Auf Bildern vom Unfallort war zu sehen, wie das Fahrzeug in einem Bach unter der Brücke lag. Das Kennzeichen des Autos weist den Wagen als Diplomatenfahrzeug aus.
Ein Rettungshubschrauber und mehrere Rettungswagen brachten einen 61-Jährigen, eine 36-Jährige und die beiden Kinder in Krankenhäuser. Ob Lebensgefahr bestehe, konnte der Polizeisprecher bislang nicht sagen.
Neben den vier Verletzen befanden sich auch mindestens drei Hunde in dem Auto, die den Unfall aktuellen Erkenntnissen zufolge überlebten. Zur Unfallursache und dem genauen Unfallhergang machte die Polizei zunächst keine Angaben.
Zwei Menschen bei Folgeunfall an Stauende schwer verletzt
Die A20 war zeitweise voll gesperrt, am Ende des dadurch ausgelösten Staus kam es am Vormittag noch zu einem Folgeunfall. Wie der Polizeisprecher mitteilte, fuhr ein 77-Jähriger mit seinem Wagen auf die stehenden Autos auf.
Er und seine 72 Jahre alte Beifahrerin wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Autos am Stauende erlitt leichte Verletzungen.