Brennender DHL-Laster sorgt für Mega-Stau auf der A3: Er fing gleich zweimal Feuer!

Niedernhausen/Idstein - Es war ein schweißtreibender Einsatz für die Kräfte der Feuerwehr: Ein brennender Lastwagen hat auf der A3 für einen gewaltigen und mehrere Stunden andauernden Stau gesorgt

Der DHL-Laster brannte komplett aus, fing im Verlauf des Einsatzes sogar zweimal Feuer.
Der DHL-Laster brannte komplett aus, fing im Verlauf des Einsatzes sogar zweimal Feuer.  © Freiwillige Feuerwehr Niedernhausen

Zwischen den Anschlussstellen Niedernhausen und Idstein ist es Freitagnacht zum Brand eines Lkw gekommen. Das Fahrzeug entzündete sich nach dem vermeintlichen Ende der Löscharbeiten sogar noch ein zweites Mal. Ein Stau bis in die Morgenstunden des heutigen Samstags war die Folge.

Wie der Kreisbrandmeister des Rheingau-Taunus-Kreises, Michael Ehresmann, am Morgen nach dem stundenlangen Einsatz mitteilte, sei der in Flammen stehende Laster des Paketdienstes DHL gegen 23 Uhr bei der zuständigen Leitstelle der Feuerwehr gemeldet worden.

Bei der Ankunft der Brandmeister stand bereits das komplette Führerhaus in Flammen - auch die Ladung, bestehend aus rund 35 Kubikmetern Postsendungen, war bereits betroffen. Für die Einsatzkräfte gestaltete sich die Bekämpfung des Brandes von Beginn an äußerst kompliziert.

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So musste die gesamte Ladung unter Atemschutz zunächst komplett aus dem brennenden Lkw transportiert und im Freien gelöscht werden. In der Zwischenzeit hatte sich auf der A3 von Frankfurt am Main in Richtung Köln bereits ein längerer Rückstau gebildet.

Hierbei standen gleich mehrere Autos teils auf dem Standstreifen und verhinderten unter anderem das Bilden einer ordnungsgemäßen Rettungsgasse.

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Zudem kam es zu insgesamt drei medizinischen Notfällen in den im Stau stehenden Fahrzeugen. Erst gegen 4.40 Uhr konnte die eingerichtete Vollsperrung aufgelöst werden. Für die Feuerwehr war die lange Nacht jedoch noch nicht beendet, da der Lkw gegen 5.25 Uhr nochmals Feuer fing und ein erneutes Anrücken der Floriansjünger notwendig machte.

Insgesamt waren etwa 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Eltville, Idstein, Niedernhausen und Rüdesheim sowie ein Betreuungszug des ASB, der die im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer unter anderem mit warmen Getränken versorgte, vor Ort.

Titelfoto: Freiwillige Feuerwehr Niedernhausen

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