Trümmerfeld nach heftigem Hagelschauer auf der A3: 17 Autos krachen ineinander

Idstein - Massen-Crash auf der Autobahn 3 am Ostermontag! Infolge eines Hagel- und Graupelschauers krachten am Nachmittag mindestens 17 Autos nahe des südhessischen Idstein im Rheingau-Taunus-Kreis zusammen. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz.

Zahlreiche Rettungswagen waren nach dem heftigen Massencrash auf der A3 im Einsatz.
Zahlreiche Rettungswagen waren nach dem heftigen Massencrash auf der A3 im Einsatz.  © Wiesbaden112/Robin von Gilgenheimb

Gegen 16 Uhr soll ein plötzlich aufgekommenes Unwetter dafür gesorgt haben, dass gleich mehrere Verkehrsteilnehmer mit ihren Autos ineinander krachten.

Durch die Massenkarambolage entstand ein riesiges Trümmerfeld, das sich über alle drei Fahrbahnen in Fahrtrichtung Frankfurt am Main erstreckte. Dies sei auch das erste gewesen, was den zahlreich angeforderten Rettungskräften beim Eintreffen umgehend ins Auge gefallen war.

Schon im Vorfeld war ein sogenannter Massenanfall von Verletzten (MANV) ausgerufen worden, weshalb schließlich Einsatzfahrzeuge aus mehreren angrenzenden Bezirken am Unfallort einfanden. Diese hatten auch umgehend alle Hände voll zu tun.

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Ersten Angaben zufolge soll es mindestens sieben Verletzte infolge des gewaltigen Unfalls gegeben haben. Laut Informationen der Rettungskräfte galten weitere 22 Menschen als direkt Betroffene.

Auch eine Betreuungseinheit wurde an den Ort des Geschehens beordert, um die Beteiligten mit notwendigen Gütern zu versorgen. Einige der vom Unfall betroffenen Personen wurden zudem im weiteren Verlauf zum Idsteiner Feuerwehrstützpunkt verbracht, wo sie weiter betreut wurden.

17 Autos in Unfall auf der A3 bei Idstein involviert: Trümmerfeld und Großaufgebot an Rettungskräften

Das Trümmerfeld erstreckte sich über alle drei Fahrstreifen.
Das Trümmerfeld erstreckte sich über alle drei Fahrstreifen.  © Wiesbaden112/Robin von Gilgenheimb

Auf der A3 entstand aufgrund des Zwischenfalls ein gewaltiger Stau, der auch zum jetzigen Zeitpunkt mit Umleitungen aufzulösen versucht wird. Auch eine Weiterleitung des Verkehrs über den Standstreifen soll die derzeitige Situation schnellstmöglichst entspannen.

Wann der Verkehr wieder ungehindert weiterfließen kann, ist derzeit noch nicht bekannt. Aufgrund des Einsatzes von Abschleppfahrzeugen und der ausstehenden Reinigungen der Fahrstreifen, kann jedoch mit Verzögerungen bis in die späten Abendstunden gerechnet werden.

Titelfoto: Wiesbaden112/Robin von Gilgenheimb

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