Berauschte Schleuserin mit sieben Flüchtlingen an Bord baut Unfall auf der A4

Görlitz - Auf der A4 kam es am Montagmorgen zu einem Verkehrsunfall unter Drogen-Einfluss. Doch damit nicht genug: Aus dem verunfallten Fahrzeug flüchteten auch noch sieben syrische Insassen. Gegen die berauschte Schleuserin (54) ermittelt nun die Polizei.

Unter lebensgefährlichen Bedingungen wollte die 54-jährige Unfall-Fahrerin die Flüchtlinge über die A4 ins Land schleusen. (Symbolbild)
Unter lebensgefährlichen Bedingungen wollte die 54-jährige Unfall-Fahrerin die Flüchtlinge über die A4 ins Land schleusen. (Symbolbild)  © Steffen Füssel

Laut einer Mitteilung der Bundespolizeiinspektion Ebersbach meldete die Polizeidirektion Görlitz einen Auffahrunfall, der sich in der Höhe des Parkplatzes Eichelberg zugetragen hatte.

Mehrere Personen mit Migrationshintergrund flüchten anschließend von der Unfallstelle. Die Fahrerin des Wagens, auf den die 54-Jährige auffuhr, blieb unverletzt.

Die weißrussische Fahrerin des Unfall-Wagens wurde von der Landespolizei festgenommen, da sie die Flüchtlinge ohne Führerschein und unter dem Einfluss von Drogen ins Land schleusen wollte.

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Auf der Suche nach den Geflüchteten wurde die Bundespolizei schließlich auf einem nahegelegenen Rastplatz fündig. Die nach eigenen Angaben syrischen Staatsbürger stellten Schutzanträge und wurden einer Erstaufnahmeeinrichtung übergeben.

Gegen die 54-jährige Weißrussin wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern unter lebensgefährdenden Umständen eingeleitet. Sie wird noch am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt.

Titelfoto: Steffen Füssel

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