Tragischer Unfall auf der A4: Zwei Tote nach frontalem Crash

Görlitz - Beim Zusammenstoß eines Autos und eines Kleintransporters auf der A4 zwischen Dresden und Görlitz sind am Sonntagabend zwei Menschen ums Leben gekommen.

Der Transporter wurde durch den Crash nach rechts von der Fahrbahn geschleudert.
Der Transporter wurde durch den Crash nach rechts von der Fahrbahn geschleudert.  © Lausitznews/Toni Lehder

Der tragische Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntagabend gegen 22.30 Uhr zwischen Weißenberg und Nieder Seifersdorf.

Wie ein Sprecher der Polizei sagte, war der 64 Jahre alte Fahrer eines Opel Corsa aus bisher unbekannter Ursache erst mit seinem Fahrzeug gegen die Mittelleitplanke gestoßen. Der Wagen drehte sich und blieb stehen.

Daraufhin stieß ein Mercedes-Kleintransporter frontal mit dem unbeleuchteten Auto zusammen und wurde durch den Aufprall nach rechts von der Fahrbahn geschleudert.

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Der Autofahrer und seine 63 Jahre alte Beifahrerin starben noch an der Unfallstelle.

Die 76 Jahre alte Fahrerin des Kleintransporters, die das Fahrzeug übersah und somit nahezu ungebremst mit dem Unfallauto kollidierte, wurde leicht verletzt.

Als Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst am Unglücksort eintrafen, fanden sie nur noch ein riesiges Trümmerfeld vor.

Die Helfer versuchten mit vereinten Kräften, das Leben der zwei Polen zu retten. Ein Notarzt konnte kurze Zeit später jedoch nur noch deren Tod feststellen.

In diesem völlig zerstörten Wrack des Opel Corsa starben beide Insassen noch am Unfallort.
In diesem völlig zerstörten Wrack des Opel Corsa starben beide Insassen noch am Unfallort.  © Lausitznews/Toni Lehder

Das Technische Hilfswerk leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Weißenberg ab und leuchtete die Unfallstelle für die Polizei aus. Die Unfallfahrzeuge wurden abgeschleppt und sichergestellt. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von insgesamt mehr als 50.000 Euro.

Im Zuge der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten wurde die A4 Richtung Görlitz bis in die Morgenstunden voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz untersucht nun die Einzelheiten und Hintergründe des schweren Unfalls.

Titelfoto: Lausitznews/Toni Lehder

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