Verfolgungsfahrt endet in heftigem Crash mit Streifenwagen: A4 voll gesperrt
Hohenstein-Ernstthal - Eine Verfolgungsfahrt auf der A4 zwischen Glauchau-Ost und Hohenstein-Ernstthal (Landkreis Zwickau) in Richtung Dresden endete am frühen Montagmorgen in einem heftigen Crash.
Gegen 3.45 Uhr kam es zu dem schweren Unfall.
Ein Fahrer kam aus Thüringen mit einem mutmaßlich gestohlenem Audi. Die sächsische Polizei entschied dann, ihn auf der A4 im Baustellenbereich zwischen Glauchau-Ost und Hohenstein-Ernstthal zu stoppen.
Ein Lkw und auch ein Streifenwagen stellten sich quer, um den Audi-Fahrer zum Anhalten zu zwingen. Das teilte die Polizei am Morgen gegenüber TAG24 mit.
Der Audi krachte dann in das Polizeiauto, das noch gegen den Laster geschoben wurde. Bei dem heftigen Zusammenstoß entstand am Streifenwagen und auch am Audi Totalschaden, der Sachschaden wurde auf insgesamt 100.000 Euro geschätzt.
A4 Richtung Dresden voll gesperrt
Der Audi-Fahrer (31) wurde bei dem Unfall laut Polizei leicht verletzt. Der 31-jährige Pole wurde vorläufig festgenommen.
Die A4 Richtung Dresden musste für mehrere Stunden zwischen Glauchau-Ost und Hohenstein-Ernstthal voll gesperrt werden.
In Richtung Erfurt kam es durch Trümmerteile ebenfalls zu Behinderungen im Verkehr.
Wie die Thüringer Polizei mitteilte, wurde der Audi gegen 3 Uhr am Montagmorgen in Blankenhain (Thüringen) gestohlen. Mutmaßlich waren zwei Täter an dem Diebstahl, der durch das Aufheulen des Motors bemerkt wurde, beteiligt.
Erstmeldung: 20. April, 8.36 Uhr, zuletzt aktualisiert: 12.21 Uhr
Titelfoto: Andreas Kretschel

