Wilde Szenen auf Autobahn: Mann baut Unfall und will zu Fuß über die A5 flüchten

Von Philipp Rahn, Jan Höfling

Bad Homburg vor der Höhe - Großeinsatz und Sperrung der A5! Ein verletzter Mann hat nach einem Unfall versucht, zu Fuß über die Autobahn zu fliehen. Der Vorfall hätte schrecklich enden können.

Die Ermittlungen der Polizei laufen. (Symbolbild)
Die Ermittlungen der Polizei laufen. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Der 30 Jahre alte Fahrer habe in der Nacht auf Ostermontag gegen 1.20 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, teilte die Polizei mit.

Zu diesem Zeitpunkt fuhr er gerade von Friedberg kommend in Richtung Bad Homburger Kreuz im Hochtaunuskreis. Kurz vor diesem sei er mit dem BMW gegen die linke Schutzplanke geschleudert. 

Danach sei sein Fahrzeug noch gegen die rechte Schutzplanke und über die Straße geschleudert, ehe es auf dem linken Streifen zum Stehen kam.

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"Die Fahrbahn wurde durch den Unfall übersät mit Wrackteilen und Betriebsstoffen", hieß es. Einige Ersthelfer hätten den 30-Jährigen aus dem Wagen befreit und außerdem die Unfallstelle abgesichert.

Währenddessen habe der Unfallverursacher zu Fuß versucht, über die Gegenfahrbahn der A5 in Richtung Kassel zu flüchten. Weitere Ersthelfer hätten die Situation erkannt und seien dem Mann hinterhergelaufen.

Glück im Unglück: Er sei dann im Grünbereich des Anschlusskreuzes liegen geblieben, bis der Rettungsdienst eintraf.

A5 in der Nacht gesperrt, Ermittlungen der Polizei laufen

Der Mann sei mit Verletzungen von den Einsatzkräften anschließend in ein Krankenhaus transportiert worden. Die Polizei habe demnach den Verdacht, dass der 30-Jährige beim Unfall alkoholisiert war. Die Ermittlungen dauerten jedoch noch an.

Zur Bergung des Fahrzeugs und Reinigung der Fahrbahn wurde der betroffene Bereich der Autobahn von 1.30 bis 2.35 Uhr für den Verkehr gesperrt. Ab 2.35 Uhr konnte immerhin eine einspurige Durchfahrt der Unfallstelle gewährleistet werden. Rund eine Stunde später war die Fahrbahn gegen 3.35 Uhr nach Abschluss der Arbeiten wieder frei befahrbar.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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