Horror-Crash auf A57: Unfall-Auto völlig zerstört, 46-Jährige kämpft um ihr Leben

Dormagen - Heftiger Crash auf der A57: Bei einem Unfall in Richtung Nijmegen in Höhe des Rastplatzes Nievenheim bei Dormagen sind in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch insgesamt drei Menschen verletzt worden. Sechs Autos wurden zum Teil erheblich beschädigt.

Bei dem Unfall auf der A57 wurde unter anderem eine 46-jährige Frau schwer verletzt. Sie schwebte zunächst in Lebensgefahr.
Bei dem Unfall auf der A57 wurde unter anderem eine 46-jährige Frau schwer verletzt. Sie schwebte zunächst in Lebensgefahr.  © Vincent Kempf

Laut Angaben der Polizei erwischte es eine 46-jährige Frau dabei so schwer, dass sie derzeit noch in Lebensgefahr schwebt.

Der betroffene Streckenabschnitt der A57 wurde in Fahrtrichtung Krefeld vorübergehend für den gesamten Verkehr gesperrt.

Aufgrund der Bergungs- und Aufräumarbeiten wurde die Autobahn erst um kurz nach 7 Uhr in der Früh wieder für den Verkehr freigegeben, wie die Sicherheitsbehörde weiter mitteilte. Zuvor waren die Fahrzeuge über Dormagen umgeleitet worden.

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Den ersten Ermittlungen zufolge fuhr ein 35-jähriger polnischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Mönchengladbach mit seinem Mercedes zunächst auf dem linken Fahrstreifen.

Aus ungeklärter Ursache fuhr er dann auf den vor ihm fahrenden Audi der 46-jährigen Düsseldorferin auf. Beide Fahrzeuge kamen daraufhin auf der Fahrbahn zum Stehen.

Ein nachfolgender 49-Jähriger aus Neuss erkannte die Unfallsituation zu spät und prallte mit seinem Lotus gegen den stehenden Audi und den Mercedes.

Beteiligter Mercedes-Fahrer soll noch am Unfallort Alkohol getrunken haben

Für die Unfallaufnahme und anschließenden Aufräumarbeiten musste die A57 in Richtung Krefeld temporär voll gesperrt werden.
Für die Unfallaufnahme und anschließenden Aufräumarbeiten musste die A57 in Richtung Krefeld temporär voll gesperrt werden.  © Vincent Kempf

Im Anschluss touchierte er noch zwei weitere Wagen. Ein sechstes Fahrzeug wurde von herumfliegenden Trümmerteilen getroffen und beschädigt.

Der 35-Jährige kam mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Bei ihm wurde vor Ort Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt, zudem beobachteten Zeugen, wie er an der Unfallstelle mutmaßlich Alkohol zu sich nahm.

Ihm wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

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Für den Lotus-Fahrer ging der Crash hingegen glimpflich aus. Der 49-Jährige aus Neuss verletzte sich nur leicht und wurde nach ambulanter Behandlung schnell wieder aus der Klinik entlassen.

Ein Rettungshubschrauber landete mit einem Notarzt an der Unfallstelle. Verkehrsunfall-Spezialisten der Kreispolizeibehörde Neuss sicherten vor Ort die Unfallspuren. Die Ermittlungen hinsichtlich der Unfallursache dauern weiter an.

Erstmeldung: 14. Januar, 6.32 Uhr; zuletzt aktualisiert: 10.38 Uhr

Titelfoto: Vincent Kempf

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