Ersthelfer entdecken lebensgefährlich verletzten Mann auf der A7

Handewitt - Am Dienstagmorgen haben Zeugen einen schwerst verletzten Mann auf der A7 bei Handewitt (Kreis Schleswig-Flensburg) gefunden. Der Mann lag am Straßenrand.

Der Zustand des Mannes soll lebensbedrohlich sein. (Symbolbild)
Der Zustand des Mannes soll lebensbedrohlich sein. (Symbolbild)  © Silas Stein/dpa

Gegen 5.40 Uhr bemerkten Autofahrer auf der A7 kurz vor dem Parkplatz Altholzkrug eine am Straßenrand liegende Person, teilte die Polizei mit.

Ersthelfer stellten fest, dass der Mann schwerst verletzt war und alarmierten Feuerwehr und Polizei.

Die eintreffenden Einsatzkräfte leiteten sofort Rettungsmaßnahmen ein und brachten die Person in ein Flensburger Krankenhaus. Der bislang noch unbekannte Mann soll sich in einem lebensbedrohlichen Zustand befinden.

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Durch die Schwere der Verletzungen und die Spurenlage schließen die Ermittler einen Verkehrsunfall nicht aus. Der Hergang sei aber bislang ungeklärt, die Ermittlungen würden derzeit in alle Richtungen laufen, heißt es in der Mitteilung.

Mit dem Mann konnte bislang kein Auto in Verbindung gebracht werden. Auch ein möglicherweise unfallbeteiligter Wagen fehle derzeit, bestätige ein Sprecher auf TAG24-Nachfrage.

Die Staatsanwaltschaft Flensburg beauftragte einen Sachverständigen zur Klärung des Sachverhalts. Durch die Rettungs- und Ermittlungsmaßnahmen kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen und einer vorübergehenden Vollsperrung in Richtung Norden.

Zeugen, die am frühen Morgen auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Flensburg und dem Parkplatz Altholzkrug verdächtige Beobachtungen gemacht haben, bittet die Polizei, sich unter der Rufnummer 04621/94520 zu melden.

Erstmeldung um 12.02 Uhr, aktualisiert um 12.24 Uhr.

Titelfoto: Silas Stein/dpa

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