Geisterfahrerin rammt Hyundai auf der A7: Sechs Verletzte, darunter Kinder
Göttingen - Schlimmer Unfall auf der A7: In der Nacht auf Freitag war eine Geisterfahrerin auf der Autobahn unterwegs. Sechs Menschen wurden verletzt.
Alles in Kürze
- Geisterfahrerin verursacht Unfall auf A7
- Sechs Menschen verletzt, darunter vier Kinder
- Unfall passierte am Dreieck Drammetal
- Beide Autos haben Totalschaden erlitten
- A38 teilweise gesperrt während Bergung

Gegen Mitternacht wendete eine 71-Jährige mit ihrem Auto mitten auf der Südfahrbahn der A7 am Dreieck Drammetal (Niedersachsen) und fuhr entgegen der Fahrtrichtung weiter.
Wenig später krachte sie auf der Westfahrbahn der A38 gegen einen entgegenkommenden Hyundai aus dem Vereinigten Königreich.
Wie die Polizei Göttingen mitteilte, wurde die Unfallverursacherin durch den Zusammenprall schwer verletzt.
Von den sechs Insassen des Hyundai wurden die beiden Erwachsenen im Alter von 51 und 48 Jahren sowie drei Kinder im Alter von 12, 14 und 16 Jahren leicht verletzt. Der vierte Insasse, ein zehn Jahre altes Kind, blieb unverletzt.
Alle sechs Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Ein Hund, der sich mit am Bord befand, wurde vorübergehend von einem Tierheim in Obhut genommen.
An beiden beteiligten Autos entstand Totalschaden. Die Überleitung der A38 auf die A7 Richtung Süden wurde während der Bergung und Unfallaufnahme voll gesperrt.
Die genaue Unfallursache wird derzeit ermittelt. Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.
Titelfoto: Carsten Rehder/dpa