Tödlicher Unfall auf A72: BMW versinkt in Wasserbecken, zwei 19-Jährige sterben

Treuen - Bei einem Unfall auf der A72 bei Treuen (Vogtlandkreis) sind zwei Personen ums Leben gekommen.

Der BMW war am Dienstagabend von der A72 abgekommen, hatte sich überschlagen und war schließlich in einem Wasserbecken liegen geblieben.
Der BMW war am Dienstagabend von der A72 abgekommen, hatte sich überschlagen und war schließlich in einem Wasserbecken liegen geblieben.  © ERZ-News

Die beiden 19-Jährigen saßen in einem BMW, der am Dienstagabend aus noch ungeklärter Ursache von der Autobahn abkam, einen Zaun durchbrach und sich überschlug, wie die Polizei mitteilte.

Der BMW stieß auch gegen einen Baum und ging schließlich in einem mit Wasser gefüllten Rückhaltebecken unter.

Der Fahrer und der Beifahrer starben noch an der Unfallstelle.

Unfall A72: Stundenlange Vollsperrung auf A72: Zwei Verletzte und 100.000 Euro Schaden nach Unfall
Unfall A72 Stundenlange Vollsperrung auf A72: Zwei Verletzte und 100.000 Euro Schaden nach Unfall

Die A72 musste teilweise gesperrt werden. Die Sperrung wurde erst am Mittwochmorgen aufgehoben. Der Verkehr wurde in der Zeit an der Anschlussstelle Plauen-Ost von der Autobahn geleitet, trotzdem kam es zum Stau.

Update, 11.42 Uhr: Wie die Polizei am Mittwochmittag mitteilt, war der 19 Jahre alt Fahrer gegen 20.20 Uhr in Richtung Leipzig unterwegs, als er kurz vor der Anschlussstelle Treuen von der Fahrbahn abkam. "Der Fahrzeugführer und sein ebenfalls 19-jähriger Beifahrer (beide Deutsch) konnten durch die Feuerwehr nur noch tot aus dem BMW geborgen werden", so ein Polizeisprecher. Zum Unfallzeitpunkt herrschte vor Ort starker Regen.

Der entstandenen Schaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Für die Bergung musste das Wasser aus dem Regenrückhaltebecken abgepumpt werden. Die Autobahn war bis etwa 4 Uhr voll gesperrt.

Die A72 musste nach dem Unfall gesperrt werden. Es kam zum Stau.
Die A72 musste nach dem Unfall gesperrt werden. Es kam zum Stau.  © ERZ-News

Neben der Berufsfeuerwehr Plauen waren auch das THW, die Autobahnmeisterei, Gutachter, Umweltamt und Notfallseelsorger vor Ort.

Titelfoto: ERZ-News

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