Geisterfahrer verursacht Horror-Unfall auf A8: Zwei Verletzte aus Klinik entlassen

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Von Elke Richter und Benedikt Zinsmeister

Grabenstätt - Nach dem tödlichen Unfall mit einem 89 Jahre alten Geisterfahrer auf der A8 sind zwei der Verletzten wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Die Unfallstelle auf der A8 kurz vor der Ausfahrt Grabenstätt.
Die Unfallstelle auf der A8 kurz vor der Ausfahrt Grabenstätt.  © Markus Steinberger/ EinsatzReport24 /dpa

Drei Schwerverletzte würden aber weiter stationär behandelt, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. 

Am Samstagnachmittag gegen 14 Uhr war ein 89 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen, als er im Landkreis Traunstein in der falschen Richtung auf der Autobahn unterwegs war und mit einem entgegenkommenden Wagen zusammenstieß.

Auch ein zweites Fahrzeug wurde in den Unfall verwickelt.

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Die Kollision ereignete sich zwischen den Ausfahrten Grabenstätt und Übersee - es krachte unmittelbar, nachdem die ersten Meldungen über den Falschfahrer beim Polizeinotruf eingegangen waren. 

"Der ist erst 200 Meter vorher aufgefahren", schilderte der Polizeisprecher.

Der 89-Jährige, dessen Cabrio nach dem Zusammenstoß auf dem Dach zum Liegen gekommen war, starb noch am Unfallort an seinen Verletzungen. 

Ein Toter und mehrere Verletzte auf der A8: "Die hatten Glück, dass die so ein gutes Auto gehabt haben"

Das Cabrio des Geisterfahrers blieb auf dem Dach liegen.
Das Cabrio des Geisterfahrers blieb auf dem Dach liegen.  © Markus Steinberger/ EinsatzReport24 /dpa
Zwei weitere Autos wurden in den Unfall durch den Falschfahrer verwickelt.
Zwei weitere Autos wurden in den Unfall durch den Falschfahrer verwickelt.  © Markus Steinberger/ EinsatzReport24 /dpa

In den beiden anderen beteiligten Autos wurden drei Menschen schwer und zwei Menschen leicht verletzt. Es schwebte aber keiner der Schwerverletzten in Lebensgefahr. "Die hatten Glück, dass die so ein gutes Auto gehabt haben", lautete die Einschätzung des erfahrenen Polizisten.

Die A8 in Richtung München war für die Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein rund fünf Stunden lang gesperrt. Der Verkehr wurde großräumig umgeleitet.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 120.000 Euro. Nun soll ein Gutachten den genauen Unfallhergang klären.

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An der Unfallstelle waren unter anderem das THW Traunstein, die Autobahnmeisterei Siegsdorf, das BRK, sowie die Feuerwehren Grabenstätt, Bergen, Traunstein, Siegsdorf und Holzhausen mit einer Vielzahl an Kräften im Einsatz.

Titelfoto: Markus Steinberger/ EinsatzReport24 /dpa

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