Von Julia Cebella
Schweitenkirchen - Am Mittwoch gegen 0 Uhr geriet ein 21-Jähriger auf der A9 bei Geisenhausen ins Schleudern und quer zur Fahrbahn zum Stehen. Der Unfall endete für den jungen Mann tödlich.
Nachdem der 21-Jährige aus dem Landkreis Cham gegen die Leitplanke und eine Betonmauer zwischen beiden Fahrbahnseiten geprallt war, sei der Mann mit seinem Auto quer zur Fahrtrichtung zum Stehen gekommen, sagte ein Polizeisprecher.
Er habe noch einen Notruf abgesetzt und sei gemeinsam mit seinem Beifahrer aus dem Auto gestiegen.
Den Angaben zufolge fuhr ein 44-Jähriger mit seinem weißen Audi aus dem Landkreis Emmendingen gegen den 21-jährigen Unfallfahrer und seinen Wagen. Der junge Mann sei mehrere Meter weit auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden, sagte ein Sprecher.
Dort habe ihn ein weiteres Auto überrollt. Der 21-Jährige sei an seinen schweren Verletzungen gestorben – sein Beifahrer habe Abschürfungen erlitten. Der 44-jährige Fahrer sei schwer verletzt worden.
Drei weitere Unfallbeteiligte blieben laut Polizei unverletzt, wurden aber betreut.
Die Autobahn blieb während der Bergungsarbeiten in beide Richtungen für mehrere Stunden voll gesperrt. Es bildete sich laut Polizei ein kilometerlanger Stau. Ein Gutachter war demnach vor Ort. Die Polizei ermittelt und will in den kommenden Tagen Zeugen vernehmen.