Wie die Autobahnpolizei berichtet, hatte sich der Lkw-Fahrer zwischen den Anschlussstellen Dittersdorf und Schleiz befunden, als er gegen 17.35 Uhr eine Rauchentwicklung wahrnahm.
Der 46-Jährige reagierte daraufhin geistesgegenwärtig: Er stellte den Sattelzug auf dem Standstreifen ab und stieg aus der Fahrerkabine aus.
Das Feuer war wegen eines technischen Defekts im Bereich der Vorderachse ausgebrochen und griff danach auf das Führerhaus über.
Im weiteren Verlauf hatten sich die Flammen auch auf den Sattelauflieger, welcher mit 20 Tonnen leeren Tetra Paks beladen war, ausgebreitet. Die angrenzende Böschung blieb ebenfalls nicht verschont und brannte auf einer Fläche von rund 25 mal 50 Metern.
Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand löschen. Wegen der Löscharbeiten war die Autobahn jedoch bis 19.15 Uhr voll gesperrt. Gegen 0.45 Uhr konnte die A9 in Richtung München wieder komplett freigegeben werden.
Der leicht verletzt Lkw-Fahrer wurde wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung mit einem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus geflogen.
Der entstandene Sachschaden am Lkw, der Ladung sowie der Fahrbahn und der Böschung wird von der Autobahnpolizei auf etwa 200.000 Euro beziffert.