Lkw platzt Reifen auf A9 und drückt Autotransporter in Leitplanke

Schleiz - Auf der A9 in Richtung München hat es am Mittwochmorgen einen schweren Verkehrsunfall gegeben.

Ein Autotransporter und ein Lkw waren in den Unfall involviert.
Ein Autotransporter und ein Lkw waren in den Unfall involviert.  © NEWS5 / Stephan Fricke

Gegen 6 Uhr hatte es zwischen den Anschlussstellen Dittersdorf und Schleiz gekracht.

Wie die Autobahnpolizei mitteilte, hatte ein Autotransporter einen Lkw überholt. Als sich beide Fahrzeuge ungefähr auf gleicher Höhe befanden, platzte bei dem Sattelzug der linke Vorderreifen.

Der 32-jährige Lkw-Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug und driftete nach links ab. Dadurch drückte der Lastwagen den Autotransporter nach links gegen die Mittelleitplanke.

Unfall A9: A9 zeitweise voll gesperrt: Mehrere Unfälle dicht beieinander
Unfall A9 A9 zeitweise voll gesperrt: Mehrere Unfälle dicht beieinander

Beide Fahrzeuge blieben danach an der Mittelleitplanke stehen. Der 57-jährige Fahrer des Autotransporters wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Die A9 in Fahrtrichtung München musste kurzzeitig voll gesperrt werden. In Richtung Berlin kam es ebenfalls zu Verkehrsbehinderungen, weil die Trümmerteile der verunfallten Fahrzeuge bis auf die Gegenfahrbahn flogen.

Wegen des Unfalls kommt es zu Verkehrsbehinderungen.
Wegen des Unfalls kommt es zu Verkehrsbehinderungen.  © NEWS5 / Stephan Fricke

Bergungsarbeiten wohl bis Mittag

Die Bergungsarbeiten sind in vollem Gange und sollen voraussichtlich noch bis Mittag andauern, teilte die Autobahnpolizei mit. Derzeit wird der Verkehr auf dem Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Der Lkw sowie der Autotransporter sind mehr fahrbereit und müssen abgeschleppt werden. Der Autotransporter ist mit acht Autos beladen, der Sattelzug hat rund 12 Tonnen Reifen geladen.

Darüber hinaus waren rund 150 Liter Kraftstoff an der Mittelleitplanke in den Boden gesickert. Inwieweit hier Maßnahmen getroffen werden müssen, wird gegenwärtig durch das zuständige Umweltamt geprüft, erklärten die Beamten.

Titelfoto: NEWS5 / Stephan Fricke

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