Vater tötet Kojoten mit bloßen Händen, als der sein kleines Kind (2) angreift

New Hampshire (USA) - Heldenhaft schritt ein Vater am Montag in Exeter/New Hampshire ein, als ein wilder Kojote plötzlich sein Kind angriff. Mit bloßen Händen tötete er das gefährliche Raubtier.

Ian O’Reilly erwürgte einen Kojoten mit bloßen Händen. (Symbolbild)
Ian O’Reilly erwürgte einen Kojoten mit bloßen Händen. (Symbolbild)  © 123RF/Renald Bourque

Kurz vor der beherzten Tat hatte die Polizei von Kensington auf Facebook noch eine Warnung herausgegeben, dass sich derzeit ein Kojote in der Gegend herumtreiben würde. Kinder sollten besser zu Hause bleiben.

Gegen 11 Uhr ging die unglaubliche Meldung über den Vorfall bei der Polizei von Kensington ein, berichtet diese in einer Pressemitteilung.

Ian O’Reilly hatte sein Kind (2) vor einem herumstreunenden Kojoten gerettet, indem er ihn erwürgte.

Laut der Beamten war er am Vormittag mit seinen drei Kindern und seiner Frau, trotz Warnung der Polizei, draußen und spazierte über einen Pfad in Exeter.

Plötzlich kam ein Kojote aus einem Dickicht gesprungen und griff eines der Kinder (2) an und schnappte nach dessen Jacke.

Ohne groß nachzudenken und vollgepumpt mit Adrenalin, ging Ian O’Reilly sofort auf das angreifende Tier los.

Zunächst trat er nach dem Kojoten. Dann gelang es ihm, das Biest zu überwältigen. "Als ich auf ihn draufkam, legte ich meine Hand um seine Schnauze, damit er mich nicht mehr angreifen konnte", so der Vater gegenüber dem Nachrichtensender "Boston25News" in einem Interview.

"Von dort aus habe ich (seinen) Kopf in den Schnee geschoben... und konnte ihn schließlich durch Ersticken vernichten. Letztendlich hat eine Hand an seiner Luftröhre und eine Hand an seiner Schnauze den Zweck erfüllt."

Bei dem Kampf zwischen Mensch und Tier wurde auch der Vater durch Bisse in den Arm und in die Brust verletzt. Er wird jetzt vorsichtshalber gegen Tollwut behandelt.

Das zweijährige Kind blieb unverletzt.

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