Wie schrecklich! Todes-Drama bei Motsi Mabuse

Frankfurt - Seit Sommer 2018 ist Motsi Mabuse Mutter einer kleinen Tochter und strotzt gerade so vor Mutterglück und positiven Emotionen. Doch erst kürzlich berichtete sie von einem schweren Schicksalsschlag in ihrer Familie, der eine tiefe emotionale Narbe hinterließ.

In ihrer Kindheit erlebte die Let's Dance-Jurorin Motsi Mabuse (Re.) einen schweren Schicksalsschlag.
In ihrer Kindheit erlebte die Let's Dance-Jurorin Motsi Mabuse (Re.) einen schweren Schicksalsschlag.  © DPA

Wie die 37-Jährige der Gala beichtete, beging ihr Halbbruder Neo im Alter von 18 Jahren Selbstmord. Für die Let's Dance-Jurorin, ihre Schwester Oti und die gesamte Familie ein unglaublicher Schock.

Zugetragen habe sich das Unglück in der Zeit, als die beiden in Deutschland mittlerweile sehr erfolgreichen Mabuse-Schwestern noch im südafrikanischen Township Mabopane (nahe Pretoria) aufwuchsen.

Auch über die genauen Umständen des Freitodes ihres Halbbruders informierte die Neu-Mama im Gala-Interview: "Er hat sich vergiftet", so die 37-Jährige ehemalige Profitänzerin. Doch hatte der Suizid des Halbbruders nicht nur emotionale Folgen für die gesamte Familie, auch deren Umfeld reagierte entsprechend.

"Weil die Menschen in Südafrika sehr religiös und abergläubisch sind, entstand etwas Böses in unserer Nachbarschaft. Durch Neos Suizid wurden wir als eine Familie gesehen, bei der es negative Energie gab", beschrieb Motsi die in jeglicher Hinsicht schwierige Situation.

Besuche von Freunden und Bekannten blieben für längere Zeit aus, da man befürchtete, dass sich diese negative Energie auf sie auswirken könne. Ein Aufeinandertreffen mit Motsis Familie barg für die Menschen in ihrem Umfeld die Gefahr Unglück auf sich zu ziehen.

Mit der Auswanderung nach Deutschland kam für Motsi und ihre Schwester Oti der große Durchbruch. Während die Neu-Mama lange Zeit als Profitänzerin Karriere machte und in der Jury der RTL-Show Let's Dance Ruhm erntete, ist Oti noch heute professionelle Tänzerin. Ein Erfolg, den beide nicht mehr mit ihrem Halbbruder teilen konnten.

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über Suizide zu berichten. Da sich der Vorfall aber komplett im öffentlichen Raum abgespielt hat, hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren. Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: DPA

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