Jork - Heftige Szenen am Donnerstagvormittag südwestlich von Hamburg: Gegen 9 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei wegen starker Rauchentwicklung in einem Einfamilienhaus nach Jork-Estebrügge (Kreis Stade, Niedersachsen) gerufen.
Als die ersten Einsatzkräfte im Nelkenweg eintrafen, quoll bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Insgesamt rund 80 Feuerwehrleute rückten aus.
Unter schwerem Atemschutz drangen die Einsatzkräfte in das Wohnhaus vor. Kurze Zeit später entdeckten sie den Ursprung des Feuers doch tatsächlich in einem Kinderzimmer!
Den Einsatzkräften gelang es schließlich, die Flammen rechtzeitig zu löschen, bevor sich das Feuer auf weitere Räume ausbreiten konnte. Dennoch wurde das gesamte Haus durch die massive Rauchentwicklung erheblich beschädigt. Aktuell ist das Gebäude nach Angaben der Polizei nicht mehr bewohnbar.
Der entstandene Schaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 200.000 Euro beziffert. Verletzt wurde durch das Unglück jedoch niemand. Die Bewohner befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nämlich nicht im Haus. Auch der vorsorglich alarmierte Rettungsdienst musste dadurch nicht eingreifen.
Noch an der Einsatzstelle nahmen Polizeibeamte sowie Tatortermittler die ersten Untersuchungen zur Brandursache auf. Warum das Feuer ausbrach, sollen nun Brandexperten der Polizeiinspektion Stade in den kommenden Tagen klären.