Brückenarbeiten gehen weiter! Leverkusener Autobahndreieck wochenlang gesperrt
Von Volker Danisch
Leverkusen - Rund um das Autobahnkreuz Leverkusen-West der A1 von und zur A59 beginnt am Dienstag ab 10 Uhr eine dreiwöchige Sperrung.
Grund ist der Baufortschritt an der zweiten neuen Leverkusener Rheinbrücke, wie die Autobahn GmbH mitteilte. Sie entsteht dort, wo die alte Rheinbrücke der A1 stand.
Angesichts des hohen Verkehrsaufkommens entstehen als Ersatz für die alte Leverkusener Rheinbrücke der A1 gleich zwei neue Brücken. Der erste Neubau wurde neben der alten Brücke hochgezogen. Dann konnte der Verkehr der A1 dorthin überführt und das alte, marode Brückenbauwerk abgerissen werden.
Die zweite neue Leverkusener Rheinbrücke soll nach früheren Angaben im Sommer 2028 für den Verkehr freigeben werden. Aktuell ist vorgesehen, dass ab Anfang Mai große Stahlträger bewegt werden.
Dabei sollen selbstfahrende Schwerlasttransporter die rund 1200 Tonnen wiegenden Stahlteile bewegen.
Das ist jetzt konkret auf der A59 gesperrt
Aus Richtung Düsseldorf kommend ist die A59 vom Autobahndreieck Monheim-Süd bis zum Autobahnende in Leverkusen voll gesperrt. Die A59 ist ohnehin eine Baustelle. Sie ist zwischen dem Autobahndreieck Düsseldorf-Süd und der Anschlussstelle Monheim Richtung Leverkusen bereits voll gesperrt.
Durch die weitere Sperrung ist südlich von Düsseldorf in Richtung Leverkusen nur noch der kurze Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Monheim und dem Autobahndreieck Monheim-Süd befahrbar. Deshalb sind an der Anschlussstelle Rheindorf auch keine Auf- und Abfahrten in Richtung Leverkusen möglich.
Aus Leverkusen kommend ist keine Auffahrt auf die A59 Richtung Düsseldorf möglich.
Im Autobahnkreuz Leverkusen-West sind die Verbindungen von der A1 aus beiden Fahrtrichtungen kommend auf die A59 nach Leverkusen gesperrt.
Die Verbindungen der A1 in Fahrtrichtung Düsseldorf werden hingegen weiter erreicht.
Titelfoto: Oliver Berg/dpa

