Großer Demo-Samstag in Rheinmetropolen: Zehntausende Teilnehmer erwartet

Von Jule Kristina Frank

Düsseldorf - Tausende Menschen wollen am Samstag in Köln und Düsseldorf auf die Straße gehen.

In Köln werden über 10.000 Demonstranten erwartet, die sich unter anderem für die Freiheit kurdischer Frauen einsetzen. (Archivbild)
In Köln werden über 10.000 Demonstranten erwartet, die sich unter anderem für die Freiheit kurdischer Frauen einsetzen. (Archivbild)  © Thomas Banneyer/dpa

Zu einer prokurdischen Versammlung in der Domstadt werden nach Polizeiangaben mehr als 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.

Los geht es mit einer Auftaktkundgebung an der Deutzer Werft. Anschließend werden die Demonstranten von der Deutzer Brücke durch die Innenstadt ziehen, ehe sie zurück zur Deutzer Werft kehren. Gegen 20 Uhr soll die Demo dann beendet werden.

Eine themengleiche Kundgebung mit rund 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird zudem zwischen 12 und 18 Uhr auf dem Neumarkt stattfinden. Zudem werden sich von 15 bis 17 Uhr etwa 200 Personen zum Thema "Freiheit kurdischer Frauen" auf dem Ottoplatz in Deutz versammeln.

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Die Kölner Polizei wird mit starken Kräften im Einsatz sein, um die Versammlungen zu schützen und unmittelbare Konfrontationen zwischen Meinungsgegnern zu unterbinden. Zeitweise müssen Straßen gesperrt werden.

20.000 Iran-Gegner bei Demo in Düsseldorf erwartet

Schon vergangenes Wochenende gab es in Düsseldorf und Köln Demos gegen das iranische Regime. (Archivbild)
Schon vergangenes Wochenende gab es in Düsseldorf und Köln Demos gegen das iranische Regime. (Archivbild)  © Henning Kaiser/dpa

In Düsseldorf werden zu einer Demonstration mit dem Titel "Freiheit im Iran" (13.30 Uhr) zudem rund 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet, die von der Friedrich-Ebert-Straße durch die Innenstadt bis zum Landtag ziehen werden.

Die Polizei wird auch hier mit Hunderten Beamten im Einsatz sein und rechnet mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Eine weitere Demo mit Iran-Bezug beginnt laut Polizei um 14.30 Uhr am Schadowplatz und endet in der Friedrich-Ebert-Straße. Hier werden etwa 1700 Teilnehmer erwartet. Eine dritte Kundgebung findet von 17 bis 19.30 Uhr auf dem Schadowplatz mit bis zu 1500 Menschen statt.

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Die Polizei bittet Besucher der Innenstadt, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

Erstmeldung: 23. Januar, 18.02 Uhr; zuletzt aktualisiert: 23. Januar, 18.20 Uhr

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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