Flammen-Horror in Crans-Montana: Viele Brandopfer nach NRW gebracht

Von Christian Rothenberg

Köln/Aachen - Nach dem Flammen-Horror an Silvester in der Schweiz sind mehrere Brandopfer nach Köln, Aachen und andere Städte in Nordrhein-Westfalen ausgeflogen worden. Hier soll ihnen allen das Leben gerettet werden!

Die Umgebung rund um die Todes-Bar gleicht einem gespenstischen Ort.
Die Umgebung rund um die Todes-Bar gleicht einem gespenstischen Ort.  © Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa

In einem Krankenhaus in Köln-Merheim wird derzeit bereits eine schwer brandverletzte Person aus Crans-Montana behandelt, wie eine Sprecherin der Städtischen Kliniken bestätigte.

Auch die Uniklinik Aachen hat einen Patienten aufgenommen. Der junge Mann sei am Morgen via Helikopter eingetroffen, sagte ein Sprecher.

Er werde noch beatmet und sei derzeit bewusstlos. Zuvor hatten der WDR und die "Aachener Zeitung" berichtet. Das Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum hat zwei Versorgungsplätze in seinem Zentrum für Schwerbrandverletzte zugesagt.

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Eine konkrete Planung für den Transfer von Patienten sei bisher aber noch nicht erfolgt, hatte ein Sprecher der Klinik am Freitag gesagt.

Brand in Crans-Montana: 40 Menschen tot, rund 120 Verletzte

Innerhalb kürzester Zeit hat sich vor der Bar ein riesiges Meer aus Kerzen gebildet.
Innerhalb kürzester Zeit hat sich vor der Bar ein riesiges Meer aus Kerzen gebildet.  © Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa

Menschen mit schweren Brandwunden benötigen eine besondere Behandlung. Die Versorgung erfordere spezielle Raumbedingungen und Mediziner, sagte Paul Fuchs, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin und Chefarzt der Klinik in Köln-Merheim.

In der Silvesternacht waren bei dem Brand in einer Bar mit Hunderten zumeist jungen Feiernden nach Behördenangaben 40 Menschen ums Leben gekommen, 119 weitere wurden verletzt.

Rund 80 von ihnen sollen sich Berichten zufolge im kritischen Zustand befinden. Die meisten Schwerverletzten sind zwischen 16 und 26 Jahren alt.

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Wegen fehlender Behandlungskapazitäten in der Schweiz muss fast die Hälfte der 119 Schwerverletzten ins Ausland gebracht werden. Bis Sonntag sollen 50 Menschen verlegt werden, teilte das schweizerische Bundesamt für Bevölkerungsschutz mit.

Titelfoto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa

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