Kind stirbt nach Messerangriff in Witten! Mutter und Schwester schwer verletzt, Vater festgenommen

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Von Christian Rothenberg und Arne Meyer

Witten - Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung in Witten (NRW) ist ein Kind durch Messerstiche getötet worden!

Polizei- und Rettungskräfte im Großeinsatz in Witten.
Polizei- und Rettungskräfte im Großeinsatz in Witten.  © Justin Brosch/Justin Brosch/dpa

Die Mutter (38) und seine neunjährige Schwester wurden schwer verletzt, wie ein Sprecher der Polizei auf dpa-Nachfrage mitteilte.

Der tatverdächtige Vater (40) der Kinder wurde festgenommen! Bei ihm wurden bisher keine psychischen Probleme festgestellt.

Nach Angaben der Polizei hatte es zuvor einen Streit in einem Wohnhaus gegeben, der sich dann auf die Straße verlagerte. Dort sei der 13-Jährige trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen verstorben, sagte der Sprecher.

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Die Schwester und ihre Mutter wurden vor Ort von Notärzten und Rettungskräften versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Das Motiv ist laut Polizei unklar. Weitere Details und Hintergründe sind bislang nicht bekannt.

Zwei Polizisten stehen während eines Großeinsatzes in Witten neben einen Einsatzwagen.
Zwei Polizisten stehen während eines Großeinsatzes in Witten neben einen Einsatzwagen.  © dpa | Alex Talash

Verdächtiger soll Haftrichter vorgeführt werden

Vor dem Mehrfamilienhaus der Familie stehen Beamte der Polizei auf dem Gehweg und der Straße.
Vor dem Mehrfamilienhaus der Familie stehen Beamte der Polizei auf dem Gehweg und der Straße.  © Christoph Reichwein/dpa

Nach Angaben des Sprechers wurde eine Mordkommission eingerichtet. Die Staatsanwaltschaft Bochum hat die Ermittlungen übernommen.

Der Verdächtige befinde sich demnach in Polizeigewahrsam und soll einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittler sind weiterhin vor Ort. "Wir warten auf die Spurensicherung", sagte der Sprecher.

Der Bereich vor dem Wohnhaus sei großflächig gesperrt worden. Die Ermittlungen dauern an.

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"Die Nachricht von dieser schrecklichen Tat erschüttert uns alle zutiefst. Besonders der Tod eines Kindes macht uns fassungslos", erklärte Bürgermeister Dirk Leistner am Nachmittag laut Mitteilung.

Die Gedanken seien bei der Familie, den Angehörigen und allen, die von dem Ereignis betroffen seien, so das Stadtoberhaupt. "Wir wünschen den Verletzten von Herzen Kraft und eine schnelle Genesung." Die Stadt bat die Bevölkerung darum, Rücksicht auf die Betroffenen und deren Angehörige zu nehmen und auf Spekulationen zu verzichten.

Erstmeldung um 11.50 Uhr, zuletzt aktualisiert um 16.21 Uhr

Titelfoto: Montage: dpa | Alex Talash, Justin Brosch/dpa

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