Herdecke - Nach der lebensbedrohlichen Messerattacke auf die SPD-Politikerin Iris Stalzer (58) aus Herdecke wurde ihre Tochter im Juni 2026 wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Wie sich jetzt herausstellt, soll es sich bei der Angeklagten gar nicht um Stalzers Tochter handeln!
Laut Focus soll das Adoptionsverfahren für das Mädchen aus Mali nämlich nie zu Ende geführt worden sein. Stalzer habe sich dazu laut dem Magazin zunächst nicht äußern wollen.
Ihre Medienanwältin teilte aber mit, dass es "kein berechtigtes, schützenswertes Interesse der Öffentlichkeit gibt, über Familienangelegenheiten unserer Mandantin informiert zu werden".
Am 7. Oktober 2025 war es zu einer Gewalttat gegen Stalzer im Haus der Familie gekommen. Die Staatsanwaltschaft wirft der Jugendlichen vor, ihrer Mutter mehrere Messerstiche mit zwei unterschiedlichen Messern zugefügt zu haben.
Zudem soll sie mit einem Gegenstand gegen den Kopf von Stalzer geschlagen haben. Die Kommunalpolitikerin erlitt einen Nasenbeinbruch.
Die 58-Jährige hatte sich gesundheitlich schnell erholt und war Anfang November 2025 als Bürgermeisterin von Herdecke vereidigt worden.
Damals hatten viele noch die Bilder vom Rettungshubschrauber am Tattag vor Augen. Zudem gab es Berichte über ein wohl stundenlanges Martyrium und furchtbare Verletzungen an Kopf und Körper.