Nach Zwischenfällen wegen herabfallendem Eis: Das passiert mit Leverkusener Rheinbrücke

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Von Petra Albers

Leverkusen - Nach zwei aufeinanderfolgenden Wintern mit herabfallenden Eisbrocken auf der Leverkusener Rheinbrücke hat sich die Autobahn GmbH eine innovative Lösung überlegt.

In den vergangenen beiden Wintern hatte die Rheinbrücke in Leverkusen immer mal wieder gesperrt werden müssen, um Seile und Pylonen von Eis zu befreien.
In den vergangenen beiden Wintern hatte die Rheinbrücke in Leverkusen immer mal wieder gesperrt werden müssen, um Seile und Pylonen von Eis zu befreien.  © Federico Gambarini/dpa

Laut einer Sprecherin des Unternehmens soll ab diesem Winter eine Drohne zum Einsatz kommen, um Schnee und Eis auf Pylonen und Seilen zu beseitigen, heißt es.

In den beiden zurückliegenden Wintern hatten plötzlich herabfallende Eisstücke an zwei Tagen jeweils zu Unfällen und stundenlangen Vollsperrungen der viel befahrenen Autobahnbrücke geführt.

Seitdem sucht die Autobahn GmbH nach Lösungen, um die Verkehrssicherheit in dem Bereich zu erhöhen.

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Die Drohne soll mit Hochdruck heißes Wasser auf die vereisten Stellen sprühen, bis das Eis sich löst. Währenddessen müsse die Brücke allerdings aus Sicherheitsgründen voll gesperrt werden, betonte die Sprecherin.

Dieses Vorgehen sei mit der Feuerwehr und der Polizei so abgestimmt. 

Zudem sollen an der Brücke Überwachungskameras angebracht werden, deren Bilder bei entsprechender Wetterlage rund um die Uhr ausgewertet würden. Weitere mögliche Maßnahmen – etwa Heizungen für die Pylon-Oberflächen – würden noch auf ihre Machbarkeit überprüft, hieß es. 

Das neu gebaute Brückenteilstück war erst Anfang 2024 für den Verkehr freigegeben worden. Das zweite Teilstück ist gerade im Bau. Pro Tag fahren mehr als 100.000 Fahrzeuge über die Brücke.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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