Von Jana Glose
Düsseldorf/Mailand - Das Land Nordrhein-Westfalen baut seine Förderung für Athletinnen und Athleten bei Olympischen und Paralympischen Spielen aus.
Ab den derzeit in Italien laufenden Olympischen Winterspielen erhöht das Land die Teilnahme-Prämie für Sportlerinnen und Sportler aus NRW von bislang 3500 auf 5000 Euro und verdoppelt die Prämie für Medaillengewinne, wie die Landesregierung mitteilte.
Die Stiftung Deutsche Sporthilfe hatte ihre Prämien für Olympia-Medaillen vor den Spielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo erhöht. Für eine Goldmedaille werden 30.000 Euro gezahlt, für Silber 20.000 Euro und für Bronze 10.000 Euro.
Medaillengewinnerinnen und -gewinner aus NRW erhalten diese Beträge nun zusätzlich noch einmal in der gleichen Höhe vom Land.
Nach Angaben des Landes nehmen derzeit 13 Athletinnen und Athleten aus NRW an den Winterspielen teil. Sie starten in den Sportarten Bob, Skeleton, Eishockey und Langlauf.
Zu den größten Medaillenhoffnungen zählen Bobpilotin Laura Nolte mit Anschieberin Deborah Lev, Bobanschieberin Neele Schuten und Anschieber Matthias Sommer sowie Skeletonpilotin Jacqueline Lölling-Pfeifer.
NRW-Ministerpräsident Wüst zu Gast bei den Olympischen Winterspielen
"Wir investieren jetzt noch stärker in unseren Spitzensport, und zwar ohne Wenn und Aber für Olympia und Paralympics gleichermaßen. Wer für Nordrhein-Westfalen an den Start geht, bekommt volle Wertschätzung, Förderung und Anerkennung", sagte Ministerpräsident Hendrik Wüst (50, CDU).
Der NRW-Landesvater wird in dieser Woche nach Mailand reisen und dort an zwei Tagen Termine rund um die Olympischen Winterspiele wahrnehmen.
Von den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking kehrten die deutschen Athletinnen und Athleten mit zwölf Gold-, zehn Silber- und fünf Bronzemedaillen zurück.
Das Team Sportland NRW war an zwei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille beteiligt.