Rohrbruch-Drama in Wuppertal: Noch immer Haushalte ohne Wasser

Von Ina Welter

Wuppertal - Nach zwei größeren Wasserrohrbrüchen in Wuppertal sind einen halben Tag später noch einige Haushalte ohne Trinkwasser.

Nach Wasserrohrbrüchen werden in Wuppertal defekte Rohre freigelegt und wieder repariert.  © -/Wuppertaler Stadtwerke/dpa

In einer der betroffenen Straßen, der Simonstraße, dauerten die Reparaturarbeiten weiter an, sagte eine Sprecherin der Stadtwerke Wuppertal am Mittag.

Die Versorgung mit Trinkwasser in den Gebäuden solle noch heute wiederhergestellt werden. 

Nach Polizeiangaben ist die Simonstraße vorerst gesperrt – voraussichtlich werde die Sperrung noch für mehrere Wochen gelten. Infolge der Wasserrohrbrüche seien Tausende Liter Wasser auf die Straßen gelaufen.

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Die Fahrbahndecke habe sie angehoben und Keller seien vollgelaufen, wie die Polizei mitteilte. Auch Autos hätten entsprechend versetzt werden müssen.

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Wasserrohrbrüche: Insgesamt 50 Haushalte betroffen

In der Simonstraße dauern die Reparaturarbeiten noch an, während einige Haushalte weiterhin ohne Trinkwasser auskommen müssen.  © -/Wuppertaler Stadtwerke/dpa

In der anderen betroffenen Straße, der Weststraße, sei die Versorgung mit Trinkwasser nach ungefähr zwölf Stunden bereits wiederhergestellt, sagte eine Sprecherin der Stadtwerke Wuppertal. Auch der Verkehr könne dort wieder fließen.

Die Sprecherin korrigierte die Zahl der von beiden Rohrbrüchen betroffenen Haushalte auf 50 nach unten. Zunächst war von 100 die Rede. 

Die Ursache für die beiden Wasserrohrbrüche am späten Montagabend war zunächst unklar. Davon waren auch Anwohner in einer dritten Straße betroffen, die am schnellsten wieder am Netz gewesen seien.

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Die Stadtwerke erklärten zudem, dass man mehrere Wassertanks und Standrohre aufgestellt habe. Dort könnten sich Betroffene versorgen, bis es wieder Wasser in den Häusern gebe.

Erstmeldung am 10. März um 8.55 Uhr, Update um 16.04 Uhr.

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