17-jähriger Jeck von Auto erfasst und auf Acker geschleudert - Lebensgefahr!
Wachtberg - Ein 17-jähriger Karnevalist ist im Rhein-Sieg-Kreis beim Überqueren einer Straße von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt worden.
Eine Gruppe Jugendlicher war am frühen Abend zu Fuß auf dem Rückweg von Remagen-Oedingen im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz in den Nachbarort Wachtberg an der Kreisstraße entlanggelaufen, wie die Polizei mitteilte.
Dort hatten sie den ersten Ermittlungen zufolge eine Karnevalsveranstaltung besucht.
Der 17-Jährige habe gegen 17.50 Uhr als letzter der Gruppe in Wachtberg die Fahrbahn überquert, als ihn der Wagen mit einem 46-jährigen Fahrer am Steuer plötzlich frontal erfasste.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der minderjährige Jeck auf einen angrenzenden Acker geschleudert.
Die Leitstelle schickte sofort mehrere Rettungswagen und einen Notarzt los, um sich um den verletzten Jugendlichen sowie die Augenzeuginnen und -zeugen zu kümmern. Seine Freunde hatten den Crash hautnah miterleben müssen.
Verkehrsunfall-Spezialisten aus Köln sichern Spuren bis in die Nacht
Der Junge erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde in die Bonner Uniklinik gebracht. Zu seinem aktuellen Zustand ist nichts bekannt.
Die Johanniter-Unfallhilfe und der Malteser-Hilfsdienst wurden alarmiert, um sich um die Betroffenen zu kümmern.
Auch Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger kamen zur Unfallstelle. Ein Linienbus wurde bereitgestellt, damit die Jugendlichen sich aufwärmen konnten. Sie wurden später von ihren Eltern abgeholt.
Wie bei schweren Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen üblich, kam ein spezielles Verkehrsunfall-Team aus Köln, um die Spuren zu sichern.
Warum der Autofahrer den Jungen erfasste und ob er ihn hätte sehen müssen, ist ab sofort Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Zum Zeitpunkt des Unfalls dämmerte es. Die Kreuzung blieb bis 22.50 Uhr gesperrt.
Titelfoto: Marius Fuhrmann

