Donauwelle: Einfaches Rezept für leckeren Schneewittchenkuchen

Ein echter Kuchenklassiker Deutschlands ist Donauwelle. Den leckeren Kuchen vom Blech mit Sauerkirschen und Buttercreme kann man ganz einfach zu Hause selber backen.

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Donauwelle wird in manchen Regionen von Deutschland auch Schneewittchenkuchen genannt.
Donauwelle wird in manchen Regionen von Deutschland auch Schneewittchenkuchen genannt.  © 123RF/Brebca

Eine klassische Donauwelle besteht aus einem Sandteig mit und ohne Kakao, Sauerkirschen, Buttercreme sowie einem Guss aus Zartbitterschokolade. Traditionell wird Donauwelle auf einem Kuchenblech gebacken.

Für die Donauwelle typisch ist das Wellenmuster zwischen den Schichten und auf der Oberfläche, welches an die Wellen des Flusses Donau erinnern sollen. Ob der Kuchen etwas mit der Donau zu tun hat, ist nicht geklärt.

Weil der Kuchen die Farben Weiß, Schwarz und Rot ästhetisch miteinander kombiniert, wird die Donauwelle in manchen Regionen von Deutschland auch Schneewittchenkuchen genannt.

Backe die klassische Donauwelle einfach selber mit diesem Rezept von TAG24.

Rezept für klassische Donauwelle

Um Donauwelle zu backen, brauchst Du als Utensilien eine große Schüssel, einen Teigschaber, ein Rührgerät, einen Schneebesen, einen Topf, etwas Frischhaltefolie und Backpapier sowie ein Backblech mit eckigem Backrahmen (30 x 40 Zentimeter).

Da die Donauwelle aus mehreren Schichten besteht, welche in mehreren Etappen mit zeitlichem Abstand zubereitet werden, solltest Du erst das komplette Rezept lesen und Dir dann die Zeit entsprechend einteilen.

Zutaten für die Donauwelle

Für den Rührteig

  • 375 g Weizenmehl
  • 250 g Butter (weich)
  • 200 g Zucker
  • 5 Eier (Größe M und zimmerwarm)
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 20 g Backkakao
  • 4 EL Milch (zimmerwarm)
Für die Puddingbuttercreme:
  • 250 g weiche Butter
  • 500 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 1 Pck. Puddingpulver

Außerdem:

  • 700 g Sauerkirschen (abgetropft)
  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 2 EL Öl, z. B. Kokos - oder Sonnenblumenöl
Die Donauwelle schmeckt am besten, wenn sie mit Sauerkirschen zubereitet wird.
Die Donauwelle schmeckt am besten, wenn sie mit Sauerkirschen zubereitet wird.  © 123RF/natasokhrannova

Donauwelle selber backen

Vorbereitung: Den Ofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die rechteckige Backform mit Backpapier auslegen und die Ränder einfetten.

1. Schritt: Die Butter, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät cremig schlagen. Die Eier hinzugeben und verrühren.

2. Schritt: Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, in die Schüssel mit dem Teig geben und gut untermischen. Sollte der Teig sehr fest bzw. trocken sein, dann kann man ein bis zwei Esslöffel Milch hinzugeben.

3. Schritt: Etwa zwei Drittel des Teigs in die Form geben und glatt streichen. Das restliche Drittel mit dem Kakaopulver und zwei Esslöffeln Milch vermischen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Nun den dunklen Teig ebenfalls in die Form geben und glatt streichen. Anschließend die abgetropften Kirschen auf dem Teil verteilen und leicht eindrücken. Das Blech in den Ofen schieben und für 20 bis 30 Minuten backen.

4. Schritt: Während das Blech im Ofen ist, kann man schon einmal die Creme vorbereiten. Dafür das Puddingpulver und etwa sechs Esslöffel der Milch in eine Schüssel geben. Das Ganze gründlich mit dem Schneebesen vermischen, bis sich alles ohne Klumpen aufgelöst hat.

5. Schritt: Die restliche Milch und den Zucker in einen Topf geben, vermischen und aufkochen lassen. Dann das Puddingpulver-Milch-Gemisch hinzugeben und unter Rühren erneut aufkochen lassen. Vom Herd nehmen, in die Schüssel füllen und abkühlen lassen. Die Puddingoberfläche direkt mit Folie abdecken, damit sich keine Haut bildet.

6. Schritt: Wenn der Pudding auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, kann man die Folie entfernen. Um zu verhindern, dass Klümpchen in der Creme sind, sollte man den Pudding noch durch ein feines Sieb streichen. Die Butter in eine Schüssel weiß-cremig aufschlagen und den Pudding portionsweise unterrühren, bis eine homogene Creme entstanden ist.

7. Schritt: Die Buttercreme auf den ausgekühlten Boden geben, verteilen und glatt streichen. Den Kuchen für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

8. Schritt: Die Zartbitterschokolade in einem Wasserbad schmelzen, das Öl hinzugeben und gut verrühren. Die Schokoladenmischung ein wenig abkühlen lassen und Kuchen aus dem Kühlschrank holen.

9. Schritt: Nun die Schokolade auf dem Kuchen verteilen und glatt streichen. Das Ganze kurz anziehen lassen und dann mit einer Gabel oder einer gezackten Teigkarte das Wellenmuster in die Schokoladenschicht ritzen.

Tipps und Variationen für die Donauwelle

Die Donauwelle kann man auch in einer Springform backen.
Die Donauwelle kann man auch in einer Springform backen.  © 123RF/teka77

1. Tipp: Man kann das Puddingpulver im Rezept für Donauwelle auch durch 40 Gramm Speisestärke und das Mark einer Vanilleschote ersetzen.

2. Tipp: Sind noch Stücke übrig, dann kannst Du auch Kuchen einfrieren.

3. Tipp: Wer kein großes Backblech Schneewittchenkuchen backen möchte, kann die Zutatenmenge halbieren und die Donauwelle in einer Springform zubereiten.

4. Tipp: Etwas leichter schmeckt die Donauwelle, wenn man keine Buttercreme, sondern Sahne oder Quark verwendet.

5. Tipp: Findet man die klassische Donauwelle langweilig, dann kann man das Rezept auch neu interpretieren. Eine Variante wäre es, den Kakao wegzulassen, Himbeeren oder Erdbeeren anstelle der Kirschen zu verwenden, die Buttercreme mit Schokoladenpudding zuzubereiten und den Kuchen dann mit weißer Schokoladenkuvertüre zu verzieren.

TAG24 wünscht guten Appetit!

Titelfoto: 123RF/Brebca

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