Garten winterfest machen: Checkliste & Tipps für den Herbst

Auch der Garten braucht seinen Winterschlaf. Im Herbst, zum Ende der Gartensaison, gibt es daher einiges zu tun, damit die Pflanzen und Gartengeräte vor Frost geschützt sind.

Jeder Garten sollte winterfest gemacht werden.
Jeder Garten sollte winterfest gemacht werden.  © 123rf/serezniy

Wenn es kälter wird, schaltet auch die Vegetation auf Sparflamme. Der Garten geht in den Winterschlaf. Dafür muss man ihn jedoch vorbereiten, um die Pflanzen zu schützen und den Garten im Frühling wieder in seiner ganzen Pracht genießen zu können.

Aber nicht nur die Pflanzen brauchen Schutz und Pflege, bevor es Winter wird.

Auch Gartenmöbel und -geräte müssen richtig verstaut werden, sonst werden sie durch den Frost beschädigt.

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Ein trockener Herbsttag ist ideal für diese Aufgaben.

Welche Pflanzen wie geschützt werden müssen und wo Du Deine Gartengeräte am besten lagern kannst, das und mehr erfährst Du in diesem Ratgeber für Haus & Garten.

Die wichtigsten Infos für Schnellleser:

  • Man sollte seinen Garten zwischen Mitte Oktober und Anfang November winterfest machen.
  • Anhand einer Checkliste kann man die wichtigsten Aufgaben an ein bis zwei Tagen erledigen. Es gibt auch Dinge, die man während des Winters beachten muss. Zum Beispiel sollte Dein Gartenteich nie vollständig vereisen und Immergrüne sollten alle zwei Wochen gegossen werden.
  • Pflanzen und Gartenutensilien müssen vor Frost geschützt werden.
  • Hänge Vogelfutter nach draußen und nutze zusammen gekehrtes Laub, um Igeln eine Möglichkeit zum Überwintern zu geben.
  • Laub eignet sich außerdem hervorragend als Frostschutz für Pflanzen.

Ab wann sollte man den Garten winterfest machen?

Im Herbst endet das Gärtnerjahr, dennoch ist vor dem Winter noch einiges zu tun.
Im Herbst endet das Gärtnerjahr, dennoch ist vor dem Winter noch einiges zu tun.  © Unsplash/MUILLU

Spätestens mit dem Herabfallen des Laubs hält der Herbst in Deutschland Einzug. Allzu lange zögern sollte man nicht, wenn man seinen Garten noch vor den ersten Nachtfrösten winterfest bekommen möchte.

Ein guter Zeitpunkt, um im Garten die letzten anfallenden Aufgaben zu erledigen, ist zwischen Mitte Oktober und Anfang November.

Kündigen sich jedoch überraschenderweise schon vorher Nachtfröste und Temperaturen unter dem Nullpunkt an, dann sollten zumindest kälteempfindliche Pflanzen bereits rechtzeitig versorgt und ins Warme gebracht werden.

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Sind die frostempfindlichen Pflanzen versorgt, lassen sich viele Tätigkeiten notfalls aber auch noch nach den ersten Minusgraden erledigen.

Tipp: nicht zu früh loslegen!

Solange es noch einmal richtig warm wird, ist es für einige Aufgaben noch zu früh. Beispiel: Wenn man das letzte Mal den Rasen gemäht hat, aber die Temperaturen noch einmal hochgehen, wächst das Gras wieder nach. Peile also einen Tag zwischen Mitte Oktober bis Anfang November an und erkundige Dich vorher, ob anschließend ein warmer Tag ansteht. Wenn ja, verschiebe Deine Planung.

Checkliste: Garten winterfest machen

Im Herbst müssen unterschiedliche Maßnahmen ergriffen werden, um den Garten winterfest zu bekommen. Je nachdem wie groß und vielseitig bepflanzt der Garten ist, schafft man das innerhalb eines Tages, meist benötigt man aber ein ganzes Wochenende.

Die wichtigsten Punkte in der Checkliste:

✓ Laub rechen und richtig nutzen

✓ Rasenpflege

✓ Hecken, Sträucher, Stauden und (Obst-)Bäume zurückschneiden

✓ Beete vorbereiten

✓ Kübelpflanzen richtig umsorgen

✓ Gartenmöbel einlagern oder wetterfest machen

✓ Gartenwerkzeuge pflegen

✓ Frühblüher in die Erde bringen

Wer diese Punkte beachtet, wird den Garten im Frühjahr wieder in seiner ganzen Pracht genießen können. Worauf es bei den einzelnen Punkten ankommt, wird nachfolgend erklärt.

Gartenpflege im Herbst: Laub entfernen und nutzen

Laub rechen gehört zur Gartenpflege dazu. Aber Laub ist kein Abfall, Du kannst es noch sinnvoll nutzen. Ein paar Tipps zum Thema Laub:

  • Du kannst es als sicheren Frostschutz auf den Beeten verteilen.
  • Laub wird von Igeln gern als Winterquartier genutzt.
  • Halte auch die Gehwege frei, damit Du nicht ausrutschst.
  • Befreie Deine Dachrinnen von abgefallenem Herbstlaub, damit diese nicht verstopfen. Dieser Schritt ist im Herbst besonders wichtig, da es in dieser Jahreszeit viel regnen und im Winter natürlich schneien kann.

Rasen winterfest machen – Tipps für die Rasenpflege im Herbst

Laub und Grasreste sollten vor dem Wintereinbruch gründlich vom Rasen entfernt werden.
Laub und Grasreste sollten vor dem Wintereinbruch gründlich vom Rasen entfernt werden.  © Unsplash/Anton Darius

In den meisten Gärten gibt es eine gut gepflegte Rasenfläche. Damit diese im Frühjahr üppig wächst und gedeiht, kann man im Herbst bereits gut vorsorgen.

Denn auch ein scheinbar pflegeleichter Rasen will winterfest gemacht werden, wenn er später keine kahlen Stellen aufweisen soll.

Ab Mitte Oktober ist der richtige Zeitpunkt für den letzen Rasenschnitt (Wetterbericht beachten!).

Die wichtigsten Tipps für die Rasenpflege im Herbst:

Tipp # 1: Rasenmähen

Eine Schnittlänge von circa fünf bis sechs Zentimeter ist vollkommen ausreichend. Denn auf diese Weise sind die Grashalme noch lang genug, um auch das weniger intensive Sonnenlicht für sich nutzen zu können.

Tipp # 2: Laub und Rasenschnitt entfernen

Der Grasschnitt sowie heruntergefallenes Laub sollten gut entfernt werden, sonst kommt kein Licht an den Rasen. Dann kann es passieren, dass der Rasen verschattet und die Grashalme absterben. An ihrer Stelle bleibt dann entweder ein kahler Fleck zurück oder es bildet sich Moos, das sich später ungewollt ausbreitet. Auch Fäule und Schimmelpilze können sich unter dem feuchten Laub und Gras bilden. Es empfiehlt sich, hierbei etwas gründlicher zu sein und den Rasen bei starkem Laubabwurf notfalls auch alle paar Tage zu harken.

Tipp # 3: Rasenkanten abstechen

Mit einem Spaten kannst Du die Rasenkanten noch einmal abstechen, damit sich das Gras nicht in den Beeten ausbreitet.

Tipp # 4: Rasen düngen

Wer seinem Rasen vor dem Winter noch etwas Gutes tun möchte, gönnt ihm am besten eine letzte Düngereinheit. Wer lieber auf chemische Dünger verzichtet, kann auch einfach etwas Kalk verstreuen. Wichtig ist nur, dass der Dünger genügend Kalium enthält. Auf diese Weise ist das Gras über den Winter mit ausreichend Nährstoffen versorgt und kann auch sehr kalte Temperaturen besser überstehen.

Gartenarbeit im Oktober: Pflanzen im Herbst auf Frost vorbereiten

Die Pflanzen vor Kälte zu schützen, ist einer der wichtigsten Punkte. Was man zu diesem Thema alles wissen sollte:

Welche Pflanzen sind winterhart?

Der Buchsbaum ist immergrün und winterfest.
Der Buchsbaum ist immergrün und winterfest.  © 123rf/allasaa

Diese Pflanzen sind immergrün, das heißt sie behalten auch im Winter ihr Laub und sorgen für etwas Farbe im kahlen Garten:

  • Efeu
  • Knöterich
  • Winterjasmin
  • Geißblatt
  • Kriechspindel
  • Kirschlorbeer
  • Abendländischer Lebensbaum
  • Scheinzypresse
  • Stechpalme
  • Liguster
  • Buchsbaum
  • Bambus

Du solltest sie lediglich an einen geschützten Platz an der Hauswand stellen. Befreie wenn nötig ihre Blätter von zu viel Schnee.

Hecken, Stauden, Sträucher und Bäume zurückschneiden und pflegen

Obstbäume profitieren von einem Rückschnitt im Herbst.
Obstbäume profitieren von einem Rückschnitt im Herbst.  © 123RF/ Eva Volpato

Wer seinen Garten winterfest macht, sollte auch daran denken, einige Pflanzen zurückzuschneiden.

Bei Stauden beispielsweise empfiehlt es sich, diese bodennah zu kappen.

Bei Hecken gehen die Meinungen auseinander. Während sich die einen dafür aussprechen, bei der Hecke im Herbst einen letzten Rückschnitt durchzuführen, empfehlen andere, diese Arbeit aufs Frühjahr zu verlegen.

Gräser und Farne, die vor allem aus dekorativen Gründen gepflanzt wurden, brauchen hingegen nicht zurückgeschnitten zu werden.

Im Gegenteil: Wenn sich im Winter der Raureif daran bildet, ist das ein besonders schöner Anblick. Auch bieten sie kleinen Tieren einen Unterschlupf im Winter. Die Gräser sollten lediglich mit einer Schnur oben zusammengebunden werden, um sie vor Bodennässe zu schützen.

Auch für Obstbäume ist jetzt die richtige Zeit gekommen, um kranke und abgestorbene Äste abzusägen. Denn diese kosten den Baum nur unnötig Energie. Durch das Zurückschneiden bekommt er im Frühling jedoch wieder Gelegenheit, viele neue junge Triebe auszubilden.

Wichtig ist hierbei, den Rückschnitt noch einige Tage vor dem ersten Frost zu erledigen. So können sich die Schnittstellen wieder rechtzeitig verschließen. Die Äste sollten nahe am Stamm entfernt werden.

Junge Bäume, die im Sommer neu gepflanzt wurden, sollten spätestens im Herbst an einen Pfahl angebunden werden, um ihnen so mehr Stabilität bei starken Stürmen zu bieten. Zum Schutz vor kältebedingten Spannungsrissen empfiehlt es sich, auf der Rinde der Obstbäume zudem einen Kalkanstrich aufzubringen.

Beete auf den Winter vorbereiten

Die Beete brauchen im Herbst keine große Pflege. Etwas Laub und Reisig zu verteilen, reicht oft schon vollkommen aus.
Die Beete brauchen im Herbst keine große Pflege. Etwas Laub und Reisig zu verteilen, reicht oft schon vollkommen aus.  © Unsplash/Markus Spiske

In den Beeten sollte nun nach verwelkten und abgestorbenen Pflanzen Ausschau gehalten werden. Diese werden zurückgeschnitten.

Wer will, kann etwas frischen Kompost unter die Erde mischen. Der frische Humus hilft im Frühling den Pflanzen beim Austreiben und Wachsen. Jedoch ist es jetzt im Herbst nicht dringend notwendig. Auch ein Umgraben der Erde kann getrost aufs Frühjahr verschoben werden.

Im Gegensatz zum Rasen, wo das herabgefallene Laub gründlich entfernt werden sollte, ist es in Beeten sehr von Nutzen.

Wird das Laub gleichmäßig im Beet verteilt, bildet es eine isolierende Schicht, die mehrjährige Pflanzen vor der Winterkälte schützt.

Hierbei empfehlen sich auch Tannenzweige, die über das Laub gelegt werden, um dieses beim nächsten Herbststurm vor dem Wegfliegen zu hindern. Im Frühjahr dann kann das Laub zusammengeharkt und auf den Kompost gegeben werden. Oder es wird direkt zur Nährstoff-Anreicherung des Bodens in der Erde vergraben.

Zum Abdecken kannst Du auch Stroh, Vlies oder Folie nutzen.

Gieße alle Pflanzen noch einmal sorgfältig, bevor Du sie abdeckst!

Wichtig: Auch ungenutzte Beete sollten abgedeckt werden.

Der richtige Umgang mit Kübelpflanzen im Winter

Kübelpflanzen können je nach Art draußen überwintern, benötigen jedoch etwas Vorbereitung.
Kübelpflanzen können je nach Art draußen überwintern, benötigen jedoch etwas Vorbereitung.  © 123rf/citadelle

Pflanzen in Blumentöpfen, die im Freien stehen, sind nun ebenfalls winterfest zu machen.

Wärmeliebende Pflanzen sollten beizeiten in ihr Winterquartier gebracht werden.

Dazu gehören beispielsweise Oliven- und Orangenbäumchen, Oleander, Jasmin oder Hibiskus.

Diese und noch viele weitere Arten vertragen keinen Frost und fühlen sich daher in den kalten Wintermonaten besonders wohl in einem Gewächshaus, Wintergarten, im ungeheizten Treppenhaus, Keller oder auf dem Dachboden.

Einjährige Pflanzen können hingegen direkt kompostiert werden.

Sind einige Kübelpflanzen zu groß, zu schwer oder sind bis zu einem gewissen Grad winterhart, können sie auch draußen überwintern.

Dann sollte man jedoch wie folgt vorgehen:

  • Noppenfolie um den Topf wickeln und mit einem Jute- oder Leinensack ummanteln
  • Etwas Reisig rund um den Stamm legen
  • Nach Bedarf die Krone der Pflanze mit etwas Vlies umwickeln

Am besten ist es, den Kübel anschließend auf eine Styroporplatte zu stellen und die Pflanze möglichst nah an einer Hauswand zu platzieren.

Frühblüher im Herbst in die Erde bringen

Frühblüher wie Tulpen und Traubenhyazinthen verschönern im Frühling die ansonsten noch sehr kahlen Beete.
Frühblüher wie Tulpen und Traubenhyazinthen verschönern im Frühling die ansonsten noch sehr kahlen Beete.  © Unsplash/Joshua J. Cotten

Wer im Frühjahr mit einer extra Portion Farbe überrascht werden möchte, sollte schon jetzt die entsprechenden Vorbereitungen treffen.

Im Oktober und November ist die ideale Gelegenheit, um die Zwiebeln von frühblühenden Pflanzen in die Erde zu bringen.

Dazu gehören Hyazinthen, Tulpen, Krokusse, Märzenbecher und Narzissen.

Die farbintensiven Frühlingsboten sind ein schöner Hingucker in dem ansonsten noch sehr ruhig daliegenden Garten.

Wer im Herbst also noch einmal kräftig in die Hände spuckt und etwas Zeit investiert, um seinen Garten auf den Winter vorzubereiten, darf sich im Frühling schließlich über eine gut erholte Natur sowie farbenprächtige Ergebnisse freuen.

Gartenmöbel richtig einlagern

Gartenmöbel aus Holz sollten nicht im Freien überwintern.
Gartenmöbel aus Holz sollten nicht im Freien überwintern.  © Unsplash/zelle duda

Moderne Gartenmöbel aus Aluminium oder Polyrattan eignen sich normalerweise zur Überwinterung im Garten und sind winterfest (Herstelleranweisung beachten!).

Aber nicht alle Gartenmöbel sind dafür geeignet, im Winter im Freien zu stehen. Darum ist jetzt im Herbst die perfekte Gelegenheit, um sie geschützt zu stellen, zumindest aber ausreichend abzudecken.

Besonders Holzmöbel benötigen etwas mehr Pflege. Werden diese zu starker Nässe und Feuchtigkeit ausgesetzt, quillt das Holz auf.

Ideal ist es, die Möbel aus dem Garten und der Terrasse an einem trockenen Platz im Keller oder Gartenhäuschen zu überwintern.

Zwar sind Gartenmöbel aus Kunststoff und Metall etwas robuster. Dennoch sollten auch sie zumindest mit einer Plane abgedeckt werden, um sie vor zu viel Nässe und Dreck zu schützen.

Alternativ dazu kann ein kleiner Tisch aus Metall auch zur Dekoration eingesetzt werden, indem etwa ein paar winterharte Pflanzen oder eine Laterne auf ihm platziert werden.

Gartenwerkzeug und Utensilien vor dem Winter pflegen

Gerade im Herbst lohnt es sich, seine Gartenwerkzeuge zu reinigen und fit fürs kommende Gartenjahr zu machen.
Gerade im Herbst lohnt es sich, seine Gartenwerkzeuge zu reinigen und fit fürs kommende Gartenjahr zu machen.  © Unsplash/dylan nolte

Im Herbst ist eine gute Gelegenheit, um seine Gartengeräte zu säubern und vorsorglich fürs Frühjahr wieder auf Vordermann zu bringen.

Leere Pflanztöpfe werden ordentlich gereinigt und übersichtlich gestapelt.

Gartenwerkzeuge werden ebenfalls gereinigt, bei Bedarf repariert und mit einem biologisch abbaubaren Öl eingefettet. Anschließend lagert man sie trocken und frostgeschützt im Keller, der Garage oder der Gartenhütte.

Angefangener Dünger wird luftdicht gelagert, damit er sich über die eher feuchten Wintermonate nicht zersetzt.

Wer Lust hat und noch einen guten Sonnentag im Herbst erwischt, kann auch überlegen, sein Lager fürs Gartenzubehör von Grund auf zu reinigen. Der Vorteil: Ist alles übersichtlich geordnet und bereit zur Nutzung, können die Energien im Frühling voll und ganz dem Garten gewidmet werden.

Schütze auch die Akkus Deiner Gartengeräte! Halte sie von Feuchtigkeit und Frost fern bei einer Temperatur von 10 bis 20 Grad. Damit verlängerst Du ihre Lebensdauer.

Wasser im Garten:

  • Es ist wichtig, die Wasserleitung zum Außenwasserhahn von innen zu sperren und das restliche Wasser im Hahn ablaufen zu lassen. Die kalten Temperaturen können das in der Leitung verbliebene Wasser ansonsten gefrieren lassen und die Leitung zum Platzen bringen. Das kann problematisch werden, denn nicht nur das Rohr ist dann beschädigt, sondern das Wasser kann auch ins Mauerwerk des Hauses eindringen und den Putz beschädigen. Eine Reparatur kann teuer werden.
  • Gartenschläuche sollten ablaufen und dann trocken und ordentlich aufgerollt verstaut werden.
  • Ähnlich verhält es sich mit Regentonnen. Damit diese nicht durch kalte Temperaturen Schaden erleiden, sollte das Wasser rechtzeitig abgepumpt bzw. als Gießwasser in den Boden eingebracht werden.
  • Entleere auch Deine Gießkannen vor dem ersten Frost und verstaue sie am besten im Geräteschuppen, Keller oder in der Garage. Hier kann das Material durch das Wetter keinen Schaden nehmen.
Stelle oder hänge etwas Vogelfutter in den Garten, damit auch die Tierchen gut durch den Winter kommen.
Stelle oder hänge etwas Vogelfutter in den Garten, damit auch die Tierchen gut durch den Winter kommen.  © Unsplash/cathal-mac-an-bheatha

Der Garten ist nun winterfest. Was muss ich während der kalten Jahreszeit machen?

Der Garten ist winterfest gemacht, der Winter beginnt. Zwischen November und Februar stehen nicht viele Gartenarbeiten an. Achte darauf, dass Dein Teich nicht vollständig zufriert. Es gibt aber noch weitere Dinge, die man beachten kann und nicht vergessen sollte:

  • Immergrüne Pflanzen gießen: Etwa alle zwei Wochen solltest Du die Pflanzen gießen, die draußen überwintern. Achte dabei darauf, dass Du nicht die Blätter befeuchtest. Sonst können diese erfrieren.
  • Schneelast entfernen: Starker Schneefall führt zu schwerem Gewicht auf Sträuchern und Bäumen. Durch sanftes Abkehren der Last sorgst Du dafür, dass deren Zweige nicht einknicken. Eine leichte, zarte Schneedecke wiederum kann Pflanzen schützen.
  • Pflanzen vorziehen: Wenn Du es gar nicht mehr bis zum Frühling abwarten kannst, lassen sich auch im Winter Pflanzen säen und vorziehen – allerdings drinnen. In einem warmen Raum kannst Du z.B. Tomaten, Kohlrabi oder Gurken anziehen und im Frühjahr dann draußen einpflanzen.

Fazit:

Es gibt einige Dinge zu erledigen, damit der Garten winterfest ist und sich im Frühling wieder zu voller Pracht entfalten kann. Vorsorge ist hier besonders wichtig und beugt anfallenden Kosten durch mögliche Schäden vor. Auch im Winter selbst zwischen November und Februar lassen sich einige nützliche Gartenarbeiten verrichten.

Titelfoto: 123rf/serezniy

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