Aloe vera wird braun und weich? Jetzt schnell handeln

Es sind pflegeleichte Pflanzen - auch für Anfänger geeignet. Dann passiert aber das: Die Aloe-vera-Pflanze wird braun und weich. Erfahre, wie Du richtig reagierst.

Mehr Tipps zur Pflege Deines Urban Jungles findest Du im Zimmerpflanzenratgeber.

Warum bekommt die Aloe vera braune Blätter?

Greift man bei Fäulnis nicht rechtzeitig ein, bekommt die Aloe vera braune Blätter und wird weich.
Greift man bei Fäulnis nicht rechtzeitig ein, bekommt die Aloe vera braune Blätter und wird weich.  © Bildmontage: 123RF/natalean, 123RF/vitapopova

Dass sich die Blätter der Aloe vera braun färben, weich werden und schlapp herunterhängen, ist in der Regel ein Zeichen von Stress durch Überwässerung.

Als Sukkulente können sie Wasser lange in ihren dickfleischigen Blättern speichern und müssen folglich nicht häufig gegossen werden.

Insbesondere Laien in der Pflanzenpflege passiert es aber, dass sie es zu gut meinen und die Pflanze übergießen. Häufig kommt es dann zu Staunässe und die Wurzeln beginnen zu faulen.

Dazu beitragen können auch folgende Mängel:

  • die falsche Erde: Diese ist nicht durchlässig, sondern feuchtigkeitsbindend.
  • der falsche Topf: Er hat keine Ablauflöcher.
  • eine fehlende Drainageschicht.
  • der falsche Standort: Am dunklen, schattigen Platz benötigt sie noch weniger Wasser.

Was Du sonst noch wissen musst, wird jetzt kompakt im Anschluss erklärt.

Was sollte man tun, wenn die Aloe-vera-Pflanze braun und weich wird?

Weiche braune Blätter können sich nicht mehr regenerieren. Sind sie matschig, glasig oder braun, sollte man sie daher entfernen.

Bei dem Verdacht von Fäulnis durch Staunässe sollte man die Aloe vera außerdem umtopfen.

Schritt 1: Nimm die Pflanze dazu zunächst vorsichtig aus dem Behälter.

Schritt 2: Kontrolliere die Wurzeln auf Fäulnis und entferne faulige beziehungsweise beschädigte Wurzeln.

Schritt 3: Topfe die Pflanzen dann in einen geeigneten Topf mit Sukkulentenerde ein und stelle sie an einen optimalen Standort.

Lesetipp: Mit der richtigen Aloe-vera-Pflege bleiben die Blätter prall und gesund.

Die Aloe vera wird braun: Ist sie unterwässert?

Dass die Pflanze zu trocken steht und deshalb braune Blätter und Spitzen bekommt, kommt seltener vor. Möglich ist es trotzdem. Allerdings hängen die Blätter der Aloe vera dann weniger schlapp herunter, sondern sind eher eingetrocknet.

Außerdem verfärben sich die Blätter dabei zunächst eher rötlich.

Sicherheitshalber kann man die Erde zusätzlich kontrollieren. Ist sie trocken, auch wenn man den Finger zentimetertief in das Substrat drückt, sollte man die Aloe vera wässern.

Dabei geht man am besten von unten vor, sodass keine Feuchtigkeit in die Rosette der Pflanze gelangt.

Braun wird die Aloe meist bei Überwässerung. Vertrocknet sie, färben sich die Blätter zunächst eher rötlich.
Braun wird die Aloe meist bei Überwässerung. Vertrocknet sie, färben sich die Blätter zunächst eher rötlich.  © 123RF/pszabo

Fazit

Durch Pflegefehler kann es passieren, dass sich die Zimmerpflanze braun färbt. Oft liegt es daran, dass man es beim Gießen zu gut meint und sie überwässert. Die Aloe-vera-Pflanze wird braun und weich.

Daher sollte man auch bei pflegeleichten Pflanzen auf den richtigen Umgang achten.

Titelfoto: Bildmontage: 123RF/natalean, 123RF/vitapopova

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