Hund stirbt trotz Not-OP an Rattengift: War es ein Unfall oder Absicht?

Donnersbergkreis - Nachdem ein Hund im Donnersbergkreis (Rheinland-Pfalz) Rattengift gefressen hatte und daran später in einer Tierklinik gestorben ist, ermittelt jetzt die Polizei.

Der Hund wurde notoperiert, aber die Tierärzte konnten sein Leben nicht retten. (Symbolbild)
Der Hund wurde notoperiert, aber die Tierärzte konnten sein Leben nicht retten. (Symbolbild)  © 123RF/kukota

Ein Sprecher gab am Mittwoch den aktuellen Stand der Ermittlungen bekannt.

Demnach hatte der 31 Jahre alte Halter aus Münchweiler an der Alsenz den Hund am vergangenen Donnerstag (5. Februar) wegen akuter gesundheitlicher Probleme zum Tierarzt gebracht.

Dort wurde der Vierbeiner notoperiert, sein Leben war aber nicht mehr zu retten.

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Eine Blutuntersuchung ergab dann, dass das Tier Rattengift zu sich genommen hatte. Daraufhin erstattete der Halter bei der Polizei Anzeige.

Mittlerweile haben die Beamten ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.

Wie und wo der Hund mit dem Gift in Kontakt kam, ist unter anderem Gegenstand der Ermittlungen. Noch könnten weder ein Unglücksfall noch eine vorsätzliche Handlung nicht ausgeschlossen werden.

Titelfoto: 123RF/kukota

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