Studentin (†29) wohl Opfer von Gewalttat: Uni Trier nach zweitem Todesfall binnen Tagen erschüttert

Von Ina Welter

Trier - Die Universität Trier steht nach dem Tod einer Studentin erneut unter Schock. Die 29-Jährige war am Sonntag tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Die Polizei ermittelt wegen eines Tötungsdelikts. Erst vergangenen Mittwoch war ein 22-jähriger Student der Uni erstochen worden.

Die Polizei ermittelt im Fall der 29-Jährigen wegen eines Tötungsdelikts. (Symbolbild)  © Lino Mirgeler/dpa

Die Frau war am Sonntag von ihrer Mutter als vermisst gemeldet worden. Einsatzkräfte fanden die Leiche in ihrer Wohnung. Ihre Verletzungen lassen auf eine Gewalttat schließen. Nähere Details zu möglichen Tatverdächtigen oder Hintergründen seien bislang nicht bekannt.

"Die Ermittlungen sind nach wie vor sehr umfangreich", sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

Die Polizei bittet Zeugen, die zwischen Freitagnachmittag und Sonntagmittag verdächtige Beobachtungen in der Nähe der Nordallee gemacht haben, sich zu melden.

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Hinweise werden unter der Rufnummer 0651/983-43900 entgegengenommen.

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Universität Trier macht deutlich: Wichtig, als Gemeinschaft zusammenzuhalten

Kerzen stehen an der Stelle, wo der 22-jährige Student bei einem Angriff auf offener Straße in Trier getötet worden ist.  © Harald Tittel/dpa

In einem auf der Webseite der Universität Trier veröffentlichten Statement heißt es: "Die Nachricht vom Tod einer Studentin erfüllt uns mit tiefer Trauer und großer Fassungslosigkeit".

Gerade jetzt sei es wichtig, als Gemeinschaft zusammenzuhalten. Am Donnerstag soll eine Gedenkveranstaltung in der Kapelle auf dem Campus II der Universität stattfinden. Außerdem werde man Kondolenzbücher auslegen. 

Der Tod der Studentin ist bereits der zweite Todesfall an der Universität innerhalb weniger Tage. Erst vergangenen Mittwoch war ein 22 Jahre alter Student in der Nähe des Universitätsgeländes erstochen worden. Tatverdächtig in diesem Fall ist ein 22 Jahre alter Mann aus Afghanistan.

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"Nur wenige Tage nach dem gewaltsamen Tod eines Studenten trifft dieses erneute Ereignis unsere Universitätsgemeinschaft mit voller Wucht", heißt es in dem aktuellen Statement der Universität dazu.

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