Beamte in Sachsen-Anhalt müssen vorerst auf 1000-Euro-Prämie verzichten

Magdeburg - Aufgrund der gestiegenen Energiepreise müssen Beamte und Angestellte in Sachsen-Anhalt auf die Auszahlung der 1000-Euro-Prämie verzichten.

Beschäftigte sollen eine steuerfreie 1000-Euro-Prämie von ihren Arbeitgebern bekommen. (Symbolfoto)  © Unsplash/Christian Dubovan

Wie Ministerpräsident Sven Schulze (46, CDU) nach der Kabinettssitzung in Magdeburg erklärte, sorge die derzeitige Tariferhöhung bereits für Mehrausgaben von rund 500 Millionen Euro.

Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, seien zudem viele Unternehmen nicht in der Lage, die Prämie zu zahlen.

Die Bundesregierung hat angesichts der stark gestiegenen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs zeitlich begrenzte Entlastungsmaßnahmen beschlossen.

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Dazu gehört unter anderem die Senkung der Energiesteuern auf Benzin und Diesel um etwa 17 Cent pro Liter. Zudem wurde die besagte Prämie von 1000 Euro für Beschäftigte angekündigt.

Die Umsetzung dieser Prämie sei momentan jedoch nicht vorgesehen, so Schulze. Er gehe davon aus, dass auch andere Länder so handeln werden.

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Der CDU-Politiker hält es für sinnvoll, die Bürgerinnen und Bürger beim Tanken zu entlasten. Es würden auch Rentner, Betriebe und landwirtschaftliche Unternehmen von der Maßnahme profitieren, hieß es weiter.

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