Niedlicher Nachwuchs im Harz: Luchs-Kätzchen schon jetzt für Größeres bestimmt

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Von Hendrik Broschart

Wernigerode - Zuckersüß! Im Nationalpark Harz hat Luchsin Rikki drei Kätzchen zur Welt gebracht.

Im Nationalpark Harz wurden drei Luchse geboren.
Im Nationalpark Harz wurden drei Luchse geboren.  © Nationalpark Harz/Ole Anders

Die Jungtiere sollen später in einem Wiederansiedlungsprojekt ausgewildert werden, wie der Nationalpark mitteilte.

Rikki lebt mit ihrem Partner Reto in einem großen Freigehege des Nationalparks. Lange blieb unklar, ob das Weibchen tatsächlich trächtig ist.

Erst als der Tierpfleger Mitte Mai Laute eines Luchswelpen aus der dichten Vegetation des Geheges hörte, bestätigte sich der Verdacht.

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Die Jungtiere wachsen in einem Gehege auf, das für die Öffentlichkeit weder zugänglich noch einsehbar ist. Menschliche Kontakte werden auf ein Minimum reduziert, damit die Tiere später erfolgreich in der Wildnis leben können.

Anfang 2027 sollen sie an eines der laufenden Wiederansiedlungsprojekte abgegeben werden, etwa im Thüringer Wald, im Erzgebirge oder im Schwarzwald.

Luchs-Mama Rikki erst seit kurzer Zeit im Harz zu Hause

Luchs-Mama Rikki kam erst im September in den Nationalpark.
Luchs-Mama Rikki kam erst im September in den Nationalpark.  © Nationalpark Harz/Ole Anders

Damit leiste der Nationalpark Harz einen wichtigen Beitrag zur Wiederansiedlung und genetischen Stabilisierung des Luchs-Bestandes, so Nationalparkleiter Roland Pietsch.

"Denn das ist Voraussetzung für das dauerhafte Überleben dieser außerhalb des Harzes immer noch sehr seltenen, ehemals ausgerotteten heimischen Tierart."

Rikki war im vergangenen September aus dem Zoo in Kiew in den Harz transportiert worden. Ihr Partner Reto kam aus einem Schweizer Tierpark.

Titelfoto: Nationalpark Harz/Ole Anders

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