Neues LKA-Gebäude vor Magdeburg: Bau geht nach Winterpause weiter

Von Christopher Kissmann

Magdeburg/Barleben - Die Bauarbeiten für das neue Gebäude des Landeskriminalamts (LKA) in Sachsen-Anhalt schreiten voran.

Der Bau des neuen Gebäudes soll etwa 420 Millionen Euro kosten.  © Peter Gercke/dpa

"Durch die länger anhaltende Schnee- und Frostperiode der vergangenen Wochen könnte mit circa ein bis zwei Monaten Bauverzögerung zu rechnen sein", sagte eine Sprecherin des für Bau zuständigen Finanzministeriums.

Insgesamt gehe es nach den winterlichen Beeinträchtigungen in Barleben (Landkreis Börde) jedoch zügig voran.

Nach dem Spatenstich im November sind zwischenzeitlich rund 150.000 Kubikmeter Erde bewegt worden, um das Gelände für die weiteren Tief- und Hochbauarbeiten vorzubereiten.

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"Die Baugrube für die künftigen Kellergeschosse ist bereits gut zu erkennen", sagte die Sprecherin. Momentan sei die Vergabe der Rohbauarbeiten für die Hauptgebäude in den letzten Zügen. Der Beginn dieser Tätigkeiten ist für April und Mai vorgesehen.

Das neue LKA-Gebäude vor den Toren Magdeburgs soll rund 420 Millionen Euro kosten. Nach derzeitigem Stand soll die Behörde im Jahr 2029 aus bislang verschiedenen Liegenschaften in Magdeburg und Schönebeck nach Barleben umziehen können.

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An dem neuen LKA-Standort sollen später 700 Bedienstete arbeiten.  © Peter Gercke/dpa

Der Neubau auf mehr als 20.000 Quadratmetern soll Platz für gut 700 Bedienstete bieten. Neben Büros entstehen auch unterschiedliche Labore, Räume für die Aus- und Fortbildung sowie Sport- und Lagerräume.

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