Burg - Am Samstagnachmittag entdeckte die Polizei ein verunfalltes Motorrad, doch vom Fahrer fehlte jede Spur. Der Grund dafür war kurios.
Gegen 16.45 Uhr meldete ein Augenzeuge, dass bei der L52 in Richtung Niegripp (Sachsen-Anhalt) ein Motorrad im Straßengraben liegen würde.
Die Polizei stellte vor Ort fest, dass es zu einem Verkehrsunfall gekommen sein musste, doch der Fahrer war spurlos verschwunden.
Da die Beamten davon ausgingen, dass der Fahrer verletzt sein könnte, wurde das Umfeld mit einem Hubschrauber abgesucht.
Wie das Polizeirevier Jerichower Land am Montag mitteilte, wurde schließlich der 47-jährige Halter der Maschine kontaktiert, der den Vorfall schließlich aufklärte.
Der 38-jährige Fahrer sollte das Motorrad aus der Schweiz an den Halter überführen. In einer Linkskurve war er dann, wohl alleinverschuldet, von der Straße abgekommen und in den Straßengraben gestürzt.
Er hatte sich leichte Verletzungen zugezogen und war per Anhalter ins nächste Krankenhaus gefahren.
Dort klärte sich der Grund für seinen Unfall auf: Der 38-Jährige gab zu, vor Fahrtantritt sowohl Alkohol als auch Cannabis konsumiert zu haben.
Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Verkehrsunfallflucht gegen ihn wurde eingeleitet.