21.000 Tonnen Magnesiumkalk von Hubschraubern ausgebracht: Darum "kalkt" Sachsen seine Wälder
Dresden - Vorsicht bei Spaziergängen im Wald: Die Landesforstverwaltung hat nämlich damit begonnen, Sachsens Wälder zu kalken.
Wie "Sachsenforst" mitteilte, werden dazu noch bis Oktober knapp 21.000 Tonnen Magnesiumkalk von Hubschraubern ausgebracht.
Im Fokus der Maßnahme stehen rund 6900 Hektar Wald in den Forstbezirken Adorf, Plauen, Eibenstock, Neudorf, Marienberg, Bärenfels sowie im Bereich des Nationalparks Sächsische Schweiz.
Wo die Hubschrauber aktuell im Einsatz sind, finden Spaziergänger vorab im Internet unter: wald.sachsen.de
Hintergrund ist die Belastung der Umwelt durch schwefel- und stickstoffhaltige Industrieabgase, die Ende des letzten Jahrhunderts im sogenannten "Sauren Regen" gipfelte. Die Kalk-Düngung puffert und neutralisiert den pH-Wert des Waldbodens.
Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa
