Alarmierend: Mehr Tote und Verletzte bei E-Scooter-Unfällen in Sachsen
Dresden - Alarmierende Zahlen! Bei Unfällen mit E-Scootern gab es im vergangenen Jahr in Sachsen mehr Tote und Verletzte.
So sind drei Menschen ums Leben gekommen, wie das Innenministerium in Dresden mitteilte. Im Jahr 2024 seien dagegen keine Todesopfer registriert worden.
29 E-Roller-Nutzer verunglückten im Freistaat mit schweren Verletzungen, 169 Menschen kamen leicht verletzt davon. Die Gesamtzahl erhöhte sich von 183 auf 201.
Seit 2019 sind die kleinen Flitzer erlaubt. Zum Fahren sind weder Führerschein noch Mofa-Prüfbescheinigung nötig. Ab 14 Jahren darf man mit dem eigenen Roller unterwegs sein, Leihgeräte gibt es erst ab 18. Eine Helmpflicht besteht nicht, doch der ADAC empfiehlt dringend, einen Helm zu tragen.
Im nächsten Jahr treten neue Regeln in Kraft. So sollen neue E-Scooter mit Blinkern ausgerüstet sein müssen.
Außerdem sollen Kommunen mehr Spielräume für das Abstellen von E-Scootern bekommen - um einem "Wildwuchs" entgegenzuwirken. Für Unmut sorgen sie vor allem in Städten, wenn sie zum Beispiel auf Gehwegen abgestellt werden.
Titelfoto: Christoph Soeder/dpa
