Demo vor dem Landtag fällt ins Wasser

Von Jörg Schurig

Dresden - Höhere Gewalt: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) will Teilnehmer einer Protestkundgebung nicht im Starkregen stehen lassen.

Dichte Wolken am Himmel über Dresden. Zumindest der angekündigte Starkregen am Montagnachmittag ließ auf sich warten.  © TAG24

Eine für Montagnachmittag geplante Demonstration vor dem Sächsischen Landtag wurde aus Sicherheitsgründen verschoben.

Hintergrund seien aktuelle Warnungen vor Gewitter, Starkregen und Windböen, teilte die GEW mit.

"Die Lage erscheint nicht dramatisch, aber unvorhersehbar. Da die Sicherheit aller Beteiligten vorgeht, haben wir uns schweren Herzens für diesen Schritt entschieden", erklärte GEW-Vorsitzender Burkhard Naumann.

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Die Demo war zum Tag der Kinderbetreuung geplant.

Der GEW-Chef sagte, dass Sachsen bundesweit den zweitschlechtesten Personalschlüssel für Kitas habe. Für die Erzieherinnen und Erzieher bedeute das vor allem Selbstaufopferung.

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Kundgebung in Dresden wird neu angesetzt

"Zwar hat die Sächsische Staatsregierung beim Kita-Kongress in der vergangenen Woche mehr Geld für die Kommunen zur Kita-Finanzierung angekündigt. Doch bisher scheint es so, dass dieses an keine Bedingungen geknüpft ist", betonte Naumann.

Man werde zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu einer Kundgebung aufrufen.

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