Massive Intercity-Ausfälle in Sachsen gehen weiter: Was sagt Deutsche Bahn dazu?

Chemnitz/Dresden - Es kam plötzlich und unerwartet: Am 7. November stellte die Deutsche Bahn (DB) die Intercity-Linie 17 zwischen Chemnitz, Dresden, Berlin und Warnemünde vorübergehend ein. Zunächst waren die Ausfälle bis zum kommenden Montag vorgesehen. Jetzt ist klar: Die gravierenden Einschränkungen dauern noch länger!

Die Deutsche Bahn hat die Intercity-Züge zwischen Chemnitz und Warnemünde vorübergehend komplett gestrichen. Warum, ist bis heute unklar. (Archivbild)
Die Deutsche Bahn hat die Intercity-Züge zwischen Chemnitz und Warnemünde vorübergehend komplett gestrichen. Warum, ist bis heute unklar. (Archivbild)  © Kristin Schmidt

Wie mittlerweile bei den DB-Verkehrsmeldungen ersichtlich ist, werden die Intercity-Züge der Linie 17 bis zum 27. November auf dem kompletten Laufweg entfallen. Einzig das Zugpaar 2271/2272 soll ab Dienstag verkehren.

Damit müssen Fahrgäste zwischen Dresden und Berlin in den meisten Fällen weiterhin mit einem Zwei-Stunden-Takt leben.

Als Grund nennt die DB erneut Bauarbeiten im Knoten Berlin und im Abschnitt Rangsdorf - Wünsdorf-Waldstadt in Brandenburg.

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Doch warum werden die Züge nicht wie der Eurocity (Prag - Berlin) umgeleitet und warum werden nicht wenigstens Teilstrecken bedient, die weiterhin befahrbar sind (unter anderem Berlin - Rostock oder Dresden - Chemnitz)?

Zu diesen Fragen will die DB-Pressestelle in Leipzig auf TAG24-Nachfrage keine Stellung nehmen. Fahrgäste bleiben damit weiterhin im Unklaren.

In einer Antwort heißt es lediglich: "Aufgrund der Kurzfristigkeit der Baumaßnahmen konnten noch nicht alle Änderungen in die Auskunftsmedien eingearbeitet werden. Wir bitten dafür um Entschuldigung."

Titelfoto: Kristin Schmidt

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