Erster sächsischer Integrationsbericht: Spitzenwerte beim Abi, Nachholbedarf beim Job

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Dresden - Licht und Schatten: Sachsen liegt beim Thema Integration von zugewanderten Menschen in einigen Bereichen deutlich über dem Bundesschnitt. Aber längst nicht in allen.

"Der Bericht ist Bestandsaufnahme und Indikator für die Zielgenauigkeit integrationsfördernder Maßnahmen", sagte Sozialministerin Petra Köpping (68, SPD).
"Der Bericht ist Bestandsaufnahme und Indikator für die Zielgenauigkeit integrationsfördernder Maßnahmen", sagte Sozialministerin Petra Köpping (68, SPD).  © Holm Helis

Nach dem am Dienstag vorgestellten ersten sächsischen Integrationsbericht machen im Freistaat rund 25 Prozent der Schüler mit ausländischer Staatsbürgerschaft Abitur - doppelt so viele wie im bundes- und auch im ostdeutschen Schnitt.

Ebenfalls über dem Bundesdurchschnitt liegen die Betreuungsquote von Kindern mit Migrationshintergrund und der Anteil von erwachsenen Migranten mit Hochschulabschluss. Sozialministerin Petra Köpping (68, SPD) wertet das als Erfolg.

Nachholbedarf gibt es bei der Integration in den Arbeitsprozess und bei der sozialen Integration.

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Während im gesamtdeutschen Schnitt 68 Prozent der Migranten einem Broterwerb nachgehen, sind es in Sachsen und den anderen ostdeutschen Ländern nur 62 Prozent. Zudem berichten im Osten deutlich mehr Zugewanderte von negativen Erfahrungen im Alltag.

Bei der beruflichen Integration von Migranten hat Sachsen noch Nachholbedarf.
Bei der beruflichen Integration von Migranten hat Sachsen noch Nachholbedarf.  © picture alliance / Christoph Schmidt/dpa
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2023 lebten nach Angaben des Sozialministeriums rund 450.000 Menschen mit Migrationshintergrund in Sachsen. 2011 waren es 150.000 Menschen.

Titelfoto: Bildmontage: Holm Helis / picture alliance / Christoph Schmidt/dpa

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