Crottendorf - War es im ersten Roman "eiskalt", im zweiten Buch "glutrot", so wird es im dritten Werk von Krimi-Autorin Danielle Zinn (39) dunkel: In "Finsteres Erzgebirge" taucht der Leser abermals in das erzgebirgische Crottendorf ein - dem Heimatort der Autorin. Diesmal geht es um einen Fall, der am Vorabend zum 1. Mai passiert.
"Ich hatte schon Winter und Sommer und jetzt spielt die Handlung im Frühling", erzählt Danielle Zinn. Spielte ihr erster Roman "Eiskaltes Erzgebirge" in der Vorweihnachtszeit und "Glutrotes Erzgebirge" in den Sommerferien, so beginnt ihr dritter Roman am 30. April.
Inhaltlich geht es ähnlich dramatisch zu wie bei den Vorgängern.
In der Nacht zum 1. Mai, der Walpurgisnacht, verschwindet in Crottendorf ein 14-jähriges Mädchen spurlos. Zunächst ermitteln die fiktiven Kommissare Alexander Berghaus und Anne Keller im familiären Umfeld des Mädchens. Dabei treten auch allerlei Zwistigkeiten zutage. Darüber hinaus: "Anne Keller kann Berghaus nur von zu Hause unterstützen", so Danielle Zinn.
Der Grund: Die Polizistin ist schwanger und bis zur Geburt des Kindes ist unklar, wer der Vater ist. Zudem weist der Fall des verschwundenen Teenagers eine Parallele zu einem ungelösten Fall auf, den der Vater von Alexander Berghaus betreute. Doch mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten.
Roman erscheint im Februar
Ob es noch einen vierten Teil geben wird - der dann konsequenterweise im Herbst spielt -, konnte Danielle Zinn noch nicht sagen. Allerdings: "Vielleicht kommt noch ein vierter Teil dazu. Den Ansporn habe ich schon, dass ich alle vier Jahreszeiten thematisiere."
"Finsteres Erzgebirge" erscheint am 26. Februar. Infos auf: www.erzgebirgekrimi.de