Felssturz! Staatsstraße im Erzgebirge bleibt länger voll gesperrt

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Schwarzenberg/Breitenbrunn - Die S271 zwischen Pöhla und Rittersgrün (Erzgebirge) musste nach einem Felssturz voll gesperrt werden.

Aufgrund der Steilheit und Höhe des Hanges sowie der unklaren Situation besteht die Gefahr weiterer Steinschläge. (Symbolbild)
Aufgrund der Steilheit und Höhe des Hanges sowie der unklaren Situation besteht die Gefahr weiterer Steinschläge. (Symbolbild)  © 123RF/biggunsband

Laut Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) besteht aufgrund der Steilheit und Höhe des Hanges sowie der unklaren Situation im Bereich der Ausbruchstelle die Gefahr weiterer Steinschläge.

Ein Gutachter untersuchte das Ganze. Erst wurde entschieden, dass die S271 zwischen Pöhla und Globenstein aus Sicherheitsgründen bis 10. Juli voll gesperrt bleibt. Nun muss die Vollsperrung aus Sicherheitsgründen bis einschließlich 13. Juli verlängert werden.

"Die Beräumung und die Sicherungsarbeiten an der Ausbruchstelle dauern länger an als zunächst angenommen. Erst wenn das am Hang vorhandene aufgelockerte Felsmaterial, die losen Steine und das Totholz entfernt sind, wird über eine Freigabe der Staatsstraße entschieden", so das LASuV.

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Der Verkehr wird von Breitenbrunn über die S272 nach Schwarzenberg und weiter über die B101 zurück zur S271 umgeleitet.

Vergangene Woche war die S271 zwischen der Alten Pöhlaer Straße und der Paul‑Schneider‑Straße voll gesperrt worden, nachdem am Ortsausgang von Pöhla drei Felsstücke und auch ein Baum auf die Staatsstraße gestürzt waren.

Am Mittwoch war die S271 zwischen der Alten Pöhlaer Straße und der Paul‑Schneider‑Straße voll gesperrt worden.
Am Mittwoch war die S271 zwischen der Alten Pöhlaer Straße und der Paul‑Schneider‑Straße voll gesperrt worden.  © Niko Mutschmann

"Grund waren starke Niederschläge und ein vorausgegangenes Sturmereignis. Personen‑ oder größere Sachschäden gab es nicht", so das LASuV weiter.

Die oberste Asphaltdeckschicht wurde etwas beschädigt, die Straße wurde durch die Straßenmeisterei Aue und die Feuerwehr bereits beräumt.

Erstmeldung: 3. Juli, 9 Uhr, zuletzt aktualisiert: 8. Juli, 16.18 Uhr

Titelfoto: 123RF/biggunsband

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