Crime-Hotspot Postplatz: Das sagt das Auer Rathaus zur Lage

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Aue-Bad Schlema - Messer, Schläge, Jugendbanden: Der Postplatz in Aue-Bad Schlema ist für viele Bürger ein Problem-Hotspot. Auf Facebook und Co. kursieren Videos von Auseinandersetzungen - Bürger zeigen sich schockiert. Das Rathaus bremst: Zwar gebe es Probleme, doch Justiz und Polizei würden knallhart durchgreifen, heißt es.

Der Postplatz in Aue-Bad Schlema: Hier kommt es immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.
Der Postplatz in Aue-Bad Schlema: Hier kommt es immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.  © Ralph Kunz

Wie die Stadt auf Facebook schreibt, tobt in den sozialen Medien seit Monaten eine heftige Diskussion um die Sicherheitslage am Postplatz. Auch zahlreiche Videos wurden dazu veröffentlicht. Darin zu sehen: Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen.

Doch das Rathaus mahnt: Die Clips zeigen kein vollständiges Bild der jeweiligen Ereignisse. Das sieht laut Stadt auch die Polizei so.

"Häufig werden einzelne Vorfälle oder kurze Videoausschnitte ohne den erforderlichen Kontext veröffentlicht oder Sachverhalte verkürzt dargestellt", so das Rathaus.

Zudem werde auf Facebook und Co. der Eindruck vermittelt, dass die Stadt nicht reagiere. Das stimmt so nicht, sagt das Rathaus. Gemeinsam mit der Polizei finden regelmäßige Kontrollen statt.

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"Darüber hinaus ist vorgesehen, den Gemeindevollzugsdienst personell weiter zu verstärken, um die physische Präsenz im öffentlichen Raum dauerhaft auszubauen", teilt die Stadt mit.

Rathaus: Gewalttäter werden konsequent verfolgt

Die Polizei ist bereits seit Ende 2024 vermehrt am Postplatz unterwegs.
Die Polizei ist bereits seit Ende 2024 vermehrt am Postplatz unterwegs.  © Ralph Kunz

Fakt ist aber auch: Es gibt Probleme - vor allem mit gewaltbereiten, oft migrantischen Jugendlichen. Eine TAG24-Umfrage zur Wahl in Aue zeigte, dass sich einige Bürger nicht mehr sicher fühlen. Aus diesem Grund setzt die Stadt auf Prävention, arbeitet eng mit dem Jugendamt und dem Bereich Migration zusammen.

Dazu kommt: Die Täter spüren die Härte des Rechtsstaates. "Die in den vergangenen Monaten begangenen Straftaten wurden von der Polizei konsequent verfolgt, was zur Überführung der Täter und anschließenden Haftstrafen führte", heißt es aus dem Rathaus.

Die Polizei greife konsequent durch. Nach ersten Erkenntnissen soll es sich bei den Vorfällen der vergangenen Tage um "interne Auseinandersetzungen innerhalb einzelner Jugendgruppen" handeln. Die Polizei beobachtet die Teenie-Banden nun.

Titelfoto: Bildmontage: Ralph Kunz (2)

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